-
Einleitung
-
01.Produktübersicht
-
02.Farben
-
03.Bildrauschen
-
04.Auflösung
-
05.Weißabgleich
-
06.Beispielbilder
-
07.Wiedergabe
-
08.Ausstattung
-
09.Bedienung
-
10.Design-und-Handling
-
11.Video-Farben-und-Bildrauschen
Sony Alpha SLT-A55
Zurück: Seite 7
WiedergabeWeiter: Seite 9
Bedienung
Ausstattung
- Lichtdurchlässiger, fest eingebauter Spiegel, 16,2 Megapixel CMOS Sensor
- Sony A-Objektivanschluss
- Elektronischer Sucher mit scharfer und klarer Anzeige
Sensor (3,50)
Die SLT-A55 hat einen Exmor APS CMOS Sensor mit einer Größer von 25,5 × 15,6 mm. Von den 16,7 Megapixel werden etwa 16,2 MP für Aufnahmen, der Rest für Bildstabilisation genutzt. Dieser CMOS-Chip hat einen RGB-Farbfilter.
Der Sensor ist hinter dem lichtdurchlässigen, fest eingebauten Spiegel. Herkömmliche Spiegelreflexkameras bewegen den Spiegel um ein Foto aufzunehmen. Da der Spiegel der A55 lichtdurchlässig ist, wird ein Teil des Lichts zum Sucher durchgelassen, der die Belichtung misst und fokussiert. Damit kann die Kamera gleichzeitig Fotos aufnehmen und scharf stellen, und muss keine Bauteile bewegen um zu fokussieren.
Manche Nutzer haben gemeldet, dass die Kamera Doppelbilder aufnimmt, hervorgerufen durch die interne Spiegelung. Auch uns ist das bei ein paar Bildern passiert (vor allem bei hellen Motiven vor einem dunklen Hintergrund), aber das ist kein allzu großes Problem: Das Geisterbild war viel dunkler als das eigentliche Foto und in den meisten Aufnahmesituationen nicht sichtbar.
Sucher (7,75)
Der elektronische Sucher der A55 hat eine Auflösung von 1.440.000 Pixel. Da er elektronisch ist, zeigt der Sucher das Bild an, das der Sensor aufnimmt, und nicht das, was man eigentlich sehen würde. Er ist angenehm zu nutzen, außer man hat eine Brille auf: Die Kanten des Bildes sind durch die Kanten des Suchers verdeckt und man muss die Augen fest an die Augenmuschel drücken. Bei Motiven, die sich schnell bewegen, bei schneller Bewegung der Kamera oder bei Lowlight-Aufnahmen kann die Sucheranzeige abgehackt sein.
Rechts neben dem Sucher ist ein Einstellrad für Dioptrien, darunter ist der Suchereinblicksensor, der bei Nutzung des Suchers den Suchermodus aktiviert, bzw. deaktiviert sobald sich das Gesicht des Fotografen vom Sucher entfernt. Das wird aber leider auch von Händen oder Fingern ausgelöst und ist ein bisschen nervig, weil es öfter passieren kann. Diese Funktion kann auch ausgeschaltet und das Umschalten zwischen Sucher und LCD kann manuell vorgenommen werden.
LCD (8,61)
Das LCD der A55 ist 3 Zoll groß, hell und hat eine Auflösung von 921.000 Bildpunkten. Damit ist die Anzeige klar und scharf, und außer bei direktem Sonnenschein (dafür ist der Sucher ja da), immer gut sichtbar. Der Monitor kann auch gekippt und gedreht werden, so dass auch Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln (von oben oder unten z.B.) gemacht werden können. Auch Selbstaufnahmen können damit gemacht werden, aber das Gehäuse ist ein bisschen im Weg. Bei Canons Modellen ist das LCD seitlich festgemacht, was für diese Art von Aufnahmen besser geeignet ist.
Mit diesem Gelenkteil kann der LCD-Monitor auch so gedreht werden, dass er nach innen schaut und somit vor Kratzern usw. geschützt ist. Das Gelenk scheint sehr stabil zu sein und einiges aushalten zu können.
Blitz (6,75)
Es gibt zwei Möglichkeiten für Blitz für die A55: Ein kleiner eingebauter Blitz, oder der Anschluss eines externen Blitzgerätes am aktiven Zubehörschuh. Das integrierte Blitzgerät ist vor dem Sucher auf der Oberseite der Kamera eingebaut und klappt auf, wenn die Blitzentriegelung gedrückt wird. Der Blitz ist ziemlich stark, das Licht reicht (je nach ISO Einstellung) bis zu 10 m, und hat eine gleichmäßige Ausleuchtung. Im weitesten Zoom vignettiert das Kit-Objektiv aber, der Rand der Bilder ist merklich dunkler als die Mitte. Synchronisieren lässt sich der Blitz ziemlich schnell mit 1/160 einer Sekunde; sehr nützlich für sich schnell bewegende Motive.
Am aktiven Zubehörschuh kann auch ein externes Blitzgerät angeschlossen werden. Allerdings ist der Schuh proprietär und funktioniert nicht mit Standard-Blitzgeräten, nur mit Sony-Geräten – eines der billigsten Sony-Blitzgeräte, das HAL-F42AM Blitzgerät kostet 321 Euro… Sony bietet auch ein externes Mikrofon, das am Zubehörschuh angeschlossen werden kann.
Objektivfassung (7,00)
Die Sony SLT-A55 wird mit einem 18-55 mm Zoomobjektiv mit A-Bajonett geliefert, auch alle anderen A-Bajonett-Objektive von Sony können aufgesetzt werden. Es gibt eine gute Auswahl an Objektiven von Sony und auch andere Hersteller (Sigma und Tamron) bieten passende Objektive. Das A-Bajonett ist aber nicht mit dem E-Mount der NEX-Modelle von Sony kompatibel.
Das Wechseln der Objektive ist einfach. Auf der Vorderseite der Kamera, gleich neben der Objektivfassung, ist der Entriegelungsknopf: Drücken und das Objektiv gegen den Uhrzeigersinn drehen – fertig. Um eines aufzusetzen, müssen die roten Punkte übereinander liegen und das Objektiv im Uhrzeigersinn gedreht werden.
| Beispielfotos Zoomfaktor | ||
|---|---|---|
| 18,0 mm | 26,0 mm | 55,0 mm |
Akku (6,00)
Die A55 kommt mit einem kleinen 1080 mAh Akku (NP-FW50) und einem Ladegerät. Das heißt der Akku kann nicht in der Kamera bleiben, wenn man ihn aufladen will. Laut Sony ist die Akkulaufzeit 330 Bilder im Suchermodus und 380 mit dem LCD. In unseren Tests hat der Akku aber nicht länger als einen Tag gehalten – und wir haben viele Fotos geschossen. Daher ist ein Ersatzakku sinnvoll, der aber 99 Euro kostet.
Speicher (5,50)
Zum abspeichern der Bilder können MemoryStick Pro Duo und Pro-HG Duo verwendet werden. In die SLT-A55 passen aber auch SD/SDHC und die neuen SDXC Speicherkarten. Der Speicherkartensteckplatz ist neben dem Batteriefach unter eine Abdeckung.
Anschlüsse (4,50)
Anschlüsse hat die SLT-A55 nur wenige, aber die wichtigsten sind dabei: miniHDMI-, multifunktions USB-, A/V- und Mikrofonanschluss sind alle auf der linken Seite der Kamera. Dann gibt es noch einen Anschluss für GPS-Empänger. Die Kamera hat zwar ein eingebautes GPS-Gerät aber ein externes Gerät hat einen besseren Empfang.

Sonstige Funktionen (1,00)
GPS – Die STL-A55 hat eine eingebaute GPS-Funktion, mit der den Aufnahmen Standortinformationen hinzugefügt werden können. Der GPS hat für uns nicht sehr gut funktioniert und hat ewig gebraucht um unseren Standort zu finden. Balken neben dem GPS-Symbol zeigen an ob die Standortinformationen berechnet werden. Die Kamera scheint aber den letzten Standort zu verwenden, wenn sie den aktuellen nicht finden kann: Viele unserer Fotos, von denen wir die meisten in unserem Büro in Cambridge, USA aufgenommen haben, wurden mit Standortinformationen aus England gespeichert. Die A55 konnte den aktuellen Standort nicht finden (wir waren im Büro, nicht draußen) und hat einfach den alten benutzt. Wenn die Kamera oft ein- und ausgeschaltet wird, wird der Standort so nicht aktualisiert und viele Bilder falsch getagged. Es gibt auch ein Modell ohne GPS, die SLT-A33.
Neueste Tests & News
-
21.06.2011
Pentax K-5 Digitale Spiegelreflexkamera Test
Dank des neuen Bildsensors und des scharfen Kit-Objektivs ist die Pentax K-5 eine hervorragende Kamera. Mehr...
-
13.06.2011
Nikon D5100 Digitalkamera Test
Die Nikon D5100 ist eine hervorragende Kamera, mit einem kontinuierlichen Autofokus, einem 16,3 Megapixel Bildsensor und neuen, kreativen Bildeffekten. Mehr...
Besten Digitalkameras
-

106500,00€1Canon EOS 60D
Die EOS 60D ist die neue Mittelklasse-Spiegelreflexkamera von Canon, und die bisher beste, was Performance, Handling und Flexibilität angeht. Ganzen Testbericht lesen
106500,00€Alle KategorienProsumer -

62900,00€2Nikon D5100
Die Nikon D5100 ist eine hervorragende Kamera, mit einem kontinuierlichen Autofokus, einem 16,3 Megapixel Bildsensor und neuen, kreativen Bildeffekten. Ganzen Testbericht lesen
62900,00€Alle Kategorien -
Alle Kategorien
-

104900,00€4Nikon D7000
Die Nikon D7000 ist eine tolle Kamera zu einem großartigen Preis. Mit ihrer riesigen Auswahl an Funktionen ist das Fotografieren schneller und leichter – vor allem durch die anpassbaren Funktionen und die schnelle Bedienung. Ganzen Testbericht lesen
104900,00€Alle KategorienProsumer -

62900,00€5Canon EOS 550D
Viel geändert hat Canon in der 550D nicht, verglichen mit der 500D, dem Vorjahresmodell. Allerdings hat die 550D eine ganze Menge guter und neuer Funktionen und brilliert vor allem in der Videoperformance. Ganzen Testbericht lesen
62900,00€Alle KategorienConsumer
