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Einleitung
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01.Produktübersicht
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02.Farben
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03.Bildrauschen
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04.Auflösung
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05.Weißabgleich
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06.Beispielbilder
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07.Wiedergabe
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08.Ausstattung
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09.Bedienung
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10.Design & Handling
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11.Video Farben & Bildrauschen
Sony Alpha NEX-5
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Bedienung
Ausstattung
- APS-C Sensor in einem Gehäuse, das kleiner ist als die Micro Four Thirds Modelle – beeindruckende Technik
- Fehlen eines Suchers macht Aufnahmen auf Augenhöhe schwierig und unpraktisch
- Schöner, hochauflösender, 3 Zoll Breitbild-LCD
- Oben festgemachter Bildschirm gut für Aufnahmen mit der Kamera über dem Kopf und unterhalb der Hüfte
- Kleiner externer Blitz ohne Standardanschluss
- Neuer Mount mit noch wenigen kompatiblen Objektiven
- Kein Videoanschluss für Standarddefinition, HDMI für HD
Sensor (2,00)
Die NEX-5 ist die zweite Kamera ohne Spiegel, die einen APS-C Sensor hat (die Samsung NX10 war die erste). Dieses Design steht im starken Kontrast zu den, ebenfalls spiegellosen, Micro Four Thirds System Kameras, die einen etwa 30 % kleineren Sensor wegen der Kameragröße benutzen. Das Problem mit diesen kleineren Sensoren ist, das höhere Bildrauschen: Sowohl die NEX-5 als auch die NX10 haben viel weniger Bildrauschen produziert als die Micro Four Thirds Kameras die wir getestet haben (einschließlich der Olympus E-PL1 und der Panasonic GF1, die hier als Vergleichskameras herangezogen wurden).
Sucher (0,00)
Wer glaubt, dass es wichtig ist, die Kamera für eine Aufnahme ans Auge halten zu können, muss sich anderweitig umschauen. Die NEX-5 hat nicht nur keinen Sucher, Sony bietet auch keinen externen Sucher für die Kamera an. Nur ein Fixfokus-Sucher steht zur Verfügung – der aber auch nicht viel hilft. Ganz im Gegensatz dazu hat die Samsung NX10 einen eingebauten, elektronischen Sucher (wenn auch keinen sehr guten) und sowohl die Olympus E-PL1 als auch die Panasonic GF1 haben einen Anschluss für EVF (die aber etwas teuer sind).
LCD (8,61)
Der LCD der NEX-5 ist einer der schönsten, den wir an einer Digitalkamera gesehen haben: 3 Zoll, Breitbild und eine Auflösung von 921.600 Bildpunkten. Laut Hersteller wurde für das LCD eine Technologie namens “TruBlack” von den Digitalen Bilderrahmen übernommen, das den Kontrast erhöht und die Farben lebendiger wirken lässt. Nachdem was wir so gesehen haben, hoffen wir stark, dass Sony diesen Bildschirm künftig als Standard für die Digitalkameras benutzt.
Die Breitbild-Funktion ist ganz klar auf die Wiedergabe von HD-Videos im 16:9 Format ausgelegt. Fotos füllen den Bildschirm nicht aus, die linke Seite wird stattdessen für die Benennung der Softkeys und des Einstellrads benutzt.
Die Anbringung des LCD ist ungewöhnlich. Der Bildschirm ist an der oberen Seite am Gehäuse festgemacht, so dass er sich davon wegziehen und dann nach oben oder unten schwenken lässt. Das ist besonders für Aufnahmen mit der Kamera über dem Kopf oder in verschiedenen Winkeln.
Standardmäßig wird die Helligkeit des LCD automatisch eingestellt. Die Helligkeit kann aber auch manuell eingestellt werden mit jeweils zwei Schritten nach oben oder unten (hell oder dunkel), oder durch Auswählen von Sonnig um den Bildschirm für Außenaufnahmen auf die maximale Helligkeit einzustellen. Das Fehlen des Suchers ist immer noch ein großer Nachteil des NEX-5, doch eines müssen wir anerkennen:Selbst bei hellstem Sonnenschein, wo andere Bildschirme total nutzlos sind, konnten ein Bild mit der NEX-5 ohne Probleme auf dem LCD eingefasst werden.
LCD-Panel
Viele High-End DSLRs haben ein zweites, monochromes LCD auf der Oberseite um die Einstellungen auch von oben ablesen zu können. Die NEX-5 hat so etwas nicht.
Blitz (5,50)
Es gibt keinen eingebauten Blitz in der NEX-5, aber zum Lieferumfang gehört ein kleiner Zubehörblitz (HVLF7S). Der Blitz ist mit einer Größe von nur 35,9 × 23,8 × 42,7 mm und einem Gewicht von 20,4 g wirklich sehr klein und passt in jede Hosentasche (und wird mit einer Schutzhülle geliefert). Praktischer ist es allerdings, wenn das Blitzgerät angeschlossen bleibt. Statt mit einem normalen aktiven Zubehörschuh, wird der Blitz an einen proprietären Zubehöranschluss geschraubt, der unter einer Klappe auf der Oberseite der Kamera angebracht ist. Es ist zwar nicht sonderlich kompliziert, aber es ist auch nicht etwas, das schnell geht und dauernd wiederholt werden will. Das Blitzgerät kann heruntergeklappt werden und liegt dann ziemlich flach an der Kamera. Ausgelöst wird er in dieser Position nicht, er muss vor der Aufnahme wieder hochgeklappt werden. Und obwohl der Blitz bewegt werden kann, kann er nicht als indirekter Blitz benutzt werden da er nur auf zwei Positionen stehen bleibt (und in der heruntergeklappten nicht ausgelöst wird).
Es ist leider auch nicht so, dass dieses Blitzgerät so toll ist. Laut Sony hat es bei einer Blendenöffnung von f/2,8 und ISO200 eine Reichweite von 1 bis 2,5 Metern und in dunkler beleuchteten Räumensind die Aufnahmen in Ordnung. Als Aufhellblitz für Außenaufnahmen ist das Blitzgerät allerdings nicht geeignet.
Der Blitz kann auf Automatik, Aufhellblitz (wird bei jeder Aufnahme ausgelöst), Langzeitsync (bei langen Verschlusszeiten löst der Blitz aus um den Vordergrund hell und den Hintergrund dunkel zu erfassen) und Sync 2. Vorhang (Kurz vor Ende der Belichtung wird Blitz ausgelöst um Spuren sich bewegender Motive zu erhalten). Rote-Augen-Reduzierung ist ebenfalls, als separate Einstellung, vorhanden.
Eine Blitzbelichtungskorrektur ist in einem Bereich von ±2EV in 1/3 EV-Stufen verfügbar.
Objektivfassung (4,00)
Mit den NEX Kameras hat Sony eine neue, proprietäre Objektivfassung eingeführt, den E-Mount. Bisher gibt es nur drei Objektive in diesem Format. Der 16 mm Pancake- und der 18-55 mm Zoomobjektiv gibt es in jeweils einem Kit – und waren beim Launch die einzigen erhältlichen Objektive. Inzwischen ist auch ein 18-200 mm f/3,5-6,3 Zoomobjektiv erhältlich.
| Beispielfotos Zoomfaktor | ||
|---|---|---|
| 18,0 mm | 36,0 mm | 55,0 mm |
![]() |
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Es gibt auch einen digitalen Zoom, der aber nur mit dem 16mm Pancake-Objektiv funktioniert, wobei das Einstellrad zur Anpassung benutzt wird.
Akku (5,00)
Laut Sony sollten mit einer Akkuladung ca. 330 Aufnahmen möglich sein. Nach unserer Erfahrung ist das sehr großzügig bemessen. Wenigstens gibt es eine genaue Angabe über die verbleibende Akkuladung während der Aufnahme: Auf dem LCD wird der Batteriestand, neben dem herkömmlichen Icon, in Prozent angezeigt.
Der Akku braucht, nach Schätzung von Sony, etwa drei Stunden zum Aufladen.
Speicher (5,50)
Der Sony NEX-5 ist mit allen SD-Kartentypen (einschließlich der neuen SDXC-Karten) und dem proprietären Memory Stick PRO Duo und PRO-HD Duo kompatibel.
Anschlüsse (5,50)
Es gibt zwei Kämmerchen auf der linken Seite der Kamera, in denen sich ein Standard-USB-Anschluss (Kabel ist im Lieferumfang enthalten) und ein Mini-HDMI-Anschluss (nicht mitgeliefert) befinden. Einen Ausgang für Standarddefinition-Video gibt es nicht. Anscheinend findet Sony, dass die Bedürfnisse von nicht HD-TV Besitzern nicht wichtig sind (sie stellen ja auch HD-Fernseher her). Wir sind entschieden anderer Meinung und finden das ganz und gar nicht gut.
Auf der Oberseite der Kamera ist auch ein multifunktionaler Zubehörschuh angebracht, an den das Blitzgerät oder ein (optionales) Mikrofon angeschlossen werden kann.
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