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Sony Alpha A550

Digitalkamera Test

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Sony Alpha A550
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Weißabgleich

  • Automatischer Weißabgleich ist effektiv, vor allem bei Leuchtstofflampen
  • Kunstlicht ist ein Problem, ist aber genauer als Konkurrenzmodelle
  • Benutzerdefinierter Weißabgleich ist weniger genau

Weißabgleich (8,38)

Was den automatischen Weißabgleich angeht, hat sich die A550 ganz gut geschlagen. Beim benutzerdefinierten Weißabgleich sind die Werte für die Farbwiedergabe aber weit unter unseren Erwartungen geblieben, was zu diesem mittelmäßigen Ergebnis führte.
Den Weißabgleich testen wir mit dem X-Rite Judge II, einem Gerät, das die gleiche Lichttemperatur produziert wie Sonnenlicht, Kompaktleuchtstofflampen und Kunst-/Glühlampen. Wir fotografieren die ColorChecker Farbtafel unter diesen Lichtbedingungen mit dem automatischen und dem manuellen Weißabgleich und messen die Abweichung.

Mehr zu unserem Testverfahren Weißabgleich

Automatischer Weißabgleich (11,09)

Der automatische Weißabgleich ist vor allem bei Leuchtstoffbeleuchtung, die oft schwierig ist, besonders präzise. Fast genauso gut ist er bei Tageslicht. Nur bei Kunstlicht, das so oft einen überaus warmen Farbton produziert, hat die Kamera große Schwierigkeiten.

Automatischer Weißabgleich

Der Farbfehler, der in der unteren Grafik veranschaulicht wird, ist beim Betrachten der Fotos höchstwahrscheinlich nicht zu sehen.

Performancevergleich Automatischer Weißabgleich: Tageslicht

Mit Ausnahme der Panasonic GF1, was überaus bemerkenswert ist, kann keine der Vergleichskameras besonders gut mit Kunstlicht umgehen. Die A550 hat nur die Ehre weniger schlecht zu sein als der Rest.

Performancevergleich Automatischer Weißabgleich: Glühbirnen

Neonbeleuchtung kann ebenfalls sehr schwierig sein, aber die A550 hat diese Situation gut gemeistert – vor allem im Vergleich zur Nikon 5000D und Olympus E-P1.

Performancevergleich Automatischer Weißabgleich: Leuchtstoffröhren

Manueller Weißabgleich (5,67)

Der Farbfehlerwert, den wir nach dem benutzerdefinierten Weißabgleich gemessen haben ist zwar nicht schlimm, aber viel höher als wir von einer Spiegelreflexkamera erwarten, wo gerade von dieser Funktion Genauigkeit erwartet wird.

Insgesamt ist das Ergebnis der Sony A550 nicht so toll, was vor allem an dem mittelmäßigen benutzerdefinierten Weißabgleich liegt.

Ergebnisvergleich Weißabgleich
6
8
10
12
16

Zusätzlich zum automatischen Weißabgleich bietet die A550 sechs Voreinstellungen, wie die Tabelle unten zeigt.

Arten Weißabgleich
AnzeigeBetriebsart
SONY-A550-wb-day.jpgTageslicht
SONY-A550-wb-shade.jpgSchatten
SONY-A550-wb-cloudy.jpgBewölkt
SONY-A550-wb-incandescent.jpgGlühlampe
SONY-A550-wb-fluor.jpgLeuchtstofflampe
SONY-A550-wb-flash.jpgBlitz

Jede Einstellung kann weiter angepasst werden. Es stehen drei Stufen für die Rottöne und drei für Blautöne zur Verfügung. Da die Effekte aber nicht während der Einstellung gesehen werden können, ist das eine Funktion die wahrscheinlich nicht oft benutzt wird.

Die manuelle Belichtungsmessung ist sehr einfach, man muss nur herausfinden wie. Zwei weitere Möglichkeiten den Weißabgleich einzustellen sind die Farbtemperatur direkt einzugeben (in Kelvin) oder die Auswahl eines virtuellen Farbfilters (es gibt 9 Werte für Grün oder Magenta). Aber auch hier kann das Ergebnis nicht während der Einstellung betrachtet werden.

Es gibt auch eine Weißabgleich-Reihenfunktion in den Reihenaufnahmen. In dieser Funktion wird ein einzelnes Bild geschossen und dreimal als JPEG-Datei gespeichert, wobei jede Datei einen etwas veränderten Weißabgleich-Wert hat. Es kann eine hohe (20 Mired) oder eine niedrige (10 Mired) Veränderung eingestellt werden.

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