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Sony Alpha A550

Digitalkamera Test
Sony Alpha A550
Seite 15

Fazit

Sony Alpha A550

Wenn es um Innovationen bei Digitalkameras geht ist Sony ganz vorne mit dabei: Mit der Ultrazoom HX1 haben sie die erste automatische Panoramaaufnahme und Bildzusammensetzung eingeführt, die Unschärfen und Bildrauschen bekämpfen sollten. Jetzt, mit der A550 (und der billigeren A500) bringt Sony eine Dynamikbereich-Optimierung mit HDR, bei der zwei Aufnahmen erfolgreich zu einem Hochkontrast-Bild kombiniert werden. Natürlich ist das nicht das erste integrierte HDR, aber die A550 kann auch in der Hand gehalten werden um gute Bilder zu produzieren – solange sich das Motiv nicht bewegt gleicht die Kamera die kleinen unvermeidbaren Bewegungen der Hand mit einer Software aus.

Die schnelle Aufnahmerate ist ebenfalls beeindruckend. Sie schafft fast 7 Bilder pro Sekunde, wobei die Kamera die Einstellung für Autofokus und Belichtung nach dem ersten Bild speichert. Wer das nicht will bekommt immer noch fast 5 Bilder pro Sekunde und das sind hervorragende Ergebnisse. Mit der Alpha-Serie schon länger eingeführt, ist das Live View System mit dem Dual-Bildwandler. Damit funktioniert der schnelle Phasenerkennungsfokus auch in Live View - und immer noch genial.

Insgesamt ist die A550 eine solide DSLR mit guter Aufnahmeperformance und ein paar Funktionen, die sich klar von den anderen Kameras abheben. Für eine Kamera ohne Videomodus ist sie nicht billig, vor allem weil die Videofähigkeit langsam zum Standard wird. Aber mit dem HDR und der schnellen Aufnahmerate können Bilder gemacht werden, die sonst verloren gingen und das ist doch mindestens eine Überlegung wert.

Performance:
In den meisten Tests hat die A550 akzeptable Ergebnisse erzielt. Und im Dynamikbereich und der Aufnahmerate hat sie geglänzt. Wegen der Übersättigung der Farben ist die Genauigkeit der Farbwiedergabe nicht so toll. Die klare Stärke der Kamera liegt in den Serienbildaufnahmen – solange es in Ordnung ist, dass die Kamera die gleichen Autofokus- und Belichtungseinstellungen beibehält kann die Kamera 7 Bilder pro Sekunde schießen, ansonsten "nur" 5.


Komponenten:
Die A550 hat ein schön großes, bewegliches LCD mit 3 Zoll, das am unteren Ende an der Kamera festgemacht ist (nicht unsere Lieblingslösung). Die Beweglichkeit ist für außergewöhnliche Aufnahmen sehr nützlich. Auch dass die Informationsanzeige sich mit der Kamera dreht finden wir gut. An Objektiven bietet Sony nicht so viel wie Canon oder Nikon, aber es gibt genug Auswahl und die Kamera ist auch mit Objektiven von Konica und Konica-Minolta kompatibel. Den HDMI-Anschluss finden wir auch super, noch besser wäre ein zusätzlicher Standard-Definition-Anschluss gewesen. Und ein eigenes Autofokus-Hilfslicht finden wir auch besser als mehrere Blitzauslöser hintereinander.


Handling:
Die A550 liegt sehr gut in der Hand, was zum Teil an dem gut strukturieren und gummierten Griff liegt. Die Knöpfe und Wahlräder sind gut positioniert, nur das Steuerkreuz ist ein bisschen zu klein für unseren Geschmack.

Bedienteile:
Die A550 bietet alle Grundfunktionen aber nur wenige Anpassungsmöglichkeiten. Es gibt keine Bildbearbeitung in der Kamera und Motivprogramme und Direktdruckfunktionen sind auch nur marginal. In drei Bereichen glänzt die Kamera aber: Die HDR-Aufnahmen funktionieren einwandfrei und produzieren in schwierigen Lichtverhältnissen super Aufnahmen. Die hohe Aufnahmerate ist eine willkommene Abwechslung für Consumer-Kameras und das Autofokus-System in Live View ist Gold wert.


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