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Sony Alpha A550

Digitalkamera Test

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Wiedergabe

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Bedienung
Sony Alpha A550
Seite 8

Ausstattung

  • Schöner, beweglicher 3-Zoll LCD mit 920.000 Bildpunkten
  • LCD Infoanzeige dreht sich wenn Kamera senkrecht gehalten wird
  • Ausleuchtung des eingebauten Blitzes ist sehr gleichmäßig
  • Blitz wird als Autofokushilfe benutzt – ist sehr aufdringlich
  • Anzeige der verbleibenden Akkuladung präzise
  • Unterstützt sowohl Memory StickPRO als auch Standard SD/SDHC Karten

Sensor (2,00)

Der APS-C Sensor hat eine Gesamtpixelanzahl von 14,6 Megapixel und eine effektive Pixelanzahl von 14,2 Megapixel. Um den Staub zu bekämpfen gibt es eine Antistatikschicht auf dem Tiefpassfilter und einen Bildsensor-Verschiebungsmechanismus der sich immer einschaltet, wenn die Kamera ausgeschaltet wird.

Der feststehende Penta-Dachspiegel-Sucher mit Eye-Level-System bietet ein Bildfeld von 95 % und eine 0,80 Vergrößerung. Die Dioptrien-Bedienung ist gut gegen sich verirrende Finger geschützt und kann zwischen -2,5 und +1.0 m-1 eingestellt werden.

SONY-A550-viewfinder.jpg
Der Sensor unter dem Sucher schaltet das LCD aus

Die Augenmuschel kann abmontiert werden und mit optionalem Zubehör ersetzt werden.

Unter dem Sucher ist ein Sensor eingebaut, der die Informationsanzeige des LCD ausschaltet sobald die Kamera vor dem Auge gehalten wird. Um zwischen Live View und Sucher zu schalten muss ein kleiner Schalter betätigt werden, was eine etwas ungewohnte Lösung ist. Bei Aufnahmen mit dem Stativ bei sehr heller Beleuchtung, kann mit Live View die Nutzung der unbequemen Okularabdeckung (wofür die Augenmuschel abmontiert werden muss) vermieden werden.

Die A550 hat ein ansehnliches 3-Zoll LCD mit 920.000 Bildpunkten. Die Helligkeit kann mit einem eingebauten Lichtsensor automatisch oder auf einen von 5 Stufen manuell angepasst werden.

Das LCD ist beweglich – aber sehr gewöhnungsbedürftig. Am unteren Rand der Kamera ist es an ein Gelenk festgemacht. Damit kann der Bildschirm vom Gehäuse weggezogen werden und nach oben oder unten geneigt werden. Das ist natürlich sehr nützlich, hilft aber überhaupt nicht, wenn man z.B. ein Selbstporträt machen will. Die Nikon D5000 hat auch ein Gelenk am unteren Ende der Kamera, aber das LCD kann auch seitlich geschwenkt werden, so dass Selbstporträts usw. aufgenommen werden können. Das LCD kann aber auch ganz umgedreht und geschlossen werden, damit es geschützt ist.

Bei Aufnahmen mit dem Sucher gibt es zwei Aufnahmeinformationsanzeigen für das LCD. Die Grafikanzeige (Standardeinstellung) und die Standardanzeige. Standard (Abbildung unten) wird in der Programm-, Zeit- und Blendenautomatik oder dem manuellen Modus angezeigt. Eine einfachere Version wird im Automatikmodus angezeigt.

SONY-A550-graphic-view.jpg SONY-A550-standard-view2.jpg
Die Grafikanzeige (links) und die Standardanzeige

Das untere Diagramm zeigt die Grafikanzeige mit allen eventuell sichtbaren Einstellungen (inkl. Benennung).

SONY-A550-lcd-info.jpg

Etwas, das wir klasse finden ist, dass sich die Anzeige mit der Kamera dreht. Wenn die Kamera also senkrecht statt waagrecht gehalten wird, dreht sich die Anzeige ebenfalls um 90 Grad. Leider funktioniert das nur bei Aufnahmen mit dem Sucher, nicht mit Live View, und die Wiedergabeanzeigen drehen sich nicht.

LCD-Panel

Einen schwarzweiß-LCD, der auf der Oberseite der Kamera angebracht ist und Aufnahme-Einstellungen anzeigt, wie er oft bei High-End Spiegelreflexkameras zu finden ist, gibt es nicht.

Der ausklappbare Blitz hat eine Leitzahl von 12 bei ISO 100. Bei ISO200 und einer Blendeneinstellung von f/2,8 bedeutet das, eine Blitzreichweite von einem bis sechs Metern. Sony gibt eine Blitzladezeit von ca. 4 Sekunden an, was wir auch so beobachten konnten. Im Automatikmodus kann die Kamera den Blitz ausklappen und auslösen, sofern die Lichtbedingungen es verlangen. Glücklicherweise gibt es auch einen eigenen Automatikmodus ohne Blitz, so dass die versehentliche Auslösung des Blitzes vermieden werden kann.

In vieler Hinsicht waren wir mit der Performance des Blitzes sehr zufrieden. Die Ausleuchtungslevel sind für die meisten Innenaufnahmen gut geeignet, die Abdeckung war gleichmäßiger als bei eingebauten Blitzgeräten die wir testen und die Belichtung ist ausgeglichen. Außerdem haben wir festgestellt, dass der Blitz in ca. 2 Sekunden wieder aufgeladen war, was sehr schnell ist. Leider wird in der A550 der Blitz auch als Autofokushilfe benutzt, da die Kamera kein AF-Hilfslicht hat. Das Aufflackern der Blitzladungen als AF-Hilfe sind irritierend und die Kamera braucht zwei davon um den Fokus richtig einzustellen. Keine große Hilfe bei Innenaufnahmen.

SONY-A550-flash-open.jpg SONY-A550-flash-closed.jpg
Der ausgeklappte Blitz ist hoch genug um an dem großen Objektiv vorbeizukommen

Es gibt zwei Möglichkeiten zur Blitzkontrolle. Um einen genauen Belichtungslevel einzustellen verwendet der ADI-Blitz (Advanced Distance Integration – Erweiterte Entfernungsintegration) die Entfernungsinformation des Objektives zusätzlich zur Belichtungsmessung aus einem Vorblitz. Die TTL-Methode (durch das Objektiv) stützt sich allein auf die Vorblitzinformationen und wird automatisch benutzt, wenn das Objektiv keine Entfernungsinformationen speichert oder ein externes Blitzgerät benutzt wird.

Flash Modes
x Aus
Blitz wird nicht ausgelöst
x Blitz-Automatik
Blitz wird bei Dunkelheit oder Gegenlicht ausgelöst
x Aufhellblitz
Blitz wird bei jeder Aufnahme ausgelöst, egal wie das Licht ist
x Langzeitsync.
Blitz wird bei langsamen Verschlusszeiten ausgelöst um Vordergrund zu beleuchten während der Hintergrund dunkler bleibt.
x Sync. 2 Vorh.
Blitz
wird kuzr vor Ende der Belichtung ausgelöst und produziert einen
Lichtnachzieheffekt bei Aufnahme von sich bewegenden Objekten



x Drahtlos Blitz
Löst externen Blitz (separat erhältlich) drahtlos aus


x High Speed Sync

Synchronisation in allen Verschlusszeitne mit den separat erhältlichen Blitzgeräten HVL-58 AM/HVL-42AM.

Die Rote-Augen-Reduzierung wird über das Aufnahmemenü angeschaltet, statt als Blitzeinstellung zur Auswahl zu stehen.

Eine Blitzkompensation ist ebenfalls vorhanden, in einem Bereich von ±2 EV in Schritten von 1/3 EV. Die Blitzsynchronisationszeit beträgt 1/160 Sekunden.

Sony ist bekannt für seine herstellerspezifischen Formate. Da ist es nicht wieter verwunderlich, dass Sony einen nicht standardisierten Zubehörschuh benutzt. Sony bietet einige Blitzgeräte, darunter den kompakten HVL-F20AM, den stärkeren HVL-F42AM (UVP: 321 Euro) und das Topmodell HVL-F58AM (UVP: 620 Euro).

Sony hat das Objektivformat von Minolta übernommen. Alle Sony Alpha Modelle sind sowohl mit Minolta und Konica-Minolta Objektiven als auch mit Sonys eigenen Objektiven kompatibel. Die Vergrößerungsfaktor ist 1,5, was bedeutet das 18-55 mm Kit-Objektiv nimmt auf wie ein 27-83 mm einer Kleinbildkamera.

SONY-A550-lensmount.jpg
Die A550 ist mit Sony und Konica-Minolta
Objektiven kompatibel

Die Fotos unten zeigen die relative Abdeckung der Aufnahmen mit verschiedenen Zoomfaktoren (höchste Brennweite, maximales Telefoto, Brennweitenmittelpunkt).

Beispielfotos Zoomfaktor
18 mm 36 mm 55 mm
x x x
Zusätzlich zum optischen Zoom hat die Kamera eine Art digitalen Zoom die ganz nützlich sein könnte. Schließlich ist es nur ein Knopfdruck und die Bildqualität leidet nicht zu sehr darunter. Im Live View Modus zoomtder Smart-Telekonverter 1,4- oder 2-fach in die Mitte des Bildes. Dabei wird die Bildgröße mit jedem Zoom zu Medium und Small verkleinert. Das bedeutet also, dass die Bilder nicht mathematisch manipuliert werden um eine Vergrößerung zu erhalten, was nie gut funktioniert. Stattdessen wird einfach eine kleinere Anzahl an Pixel in der Mitte des Sensors verwendet und somit ein Bild mit weniger Auflösung produziert in dem die Mitte das gesamte Bild ausmacht.
Beispielfotos Zoomfaktor
18,0 mm 35,0 mm 55,0 mm

Die A550 benutzt ein NP-FM500H Lithium-Akku. Laut Sony können mit einer Akkuladung im Live View Modus 480 Bilder, im Suchermodus 950 Bilder geschossen werden (basierend auf den Standard CIPA Testverfahren).

Sehr nützlich ist die sogenannte “InfoLITHIUM” Technologie von Sony, die erweiterte Informationen über die Akkuladung bietet. Zusätzlich zur normalen Akkustand-Anzeige wird die genaue Prozentzahl der verbleibenden Akkuladung auf dem Bildschirm angezeigt.

Eine vollständige Akkuladung braucht ca. 235 Minuten, die normale Ladung ca. 175 Minuten.

SONY-A550-battery-open.jpg SONY-A550-battery-closed.jpg
Die Akkulebenszeit ist beeindruckend

Anders als viele Sony-Geräte, können in der A550 sowohl die herstellerspezifischen Memory Stick PRO Duo Karten (bis zu 16 GB) als auch standardmäßige SD/SDHC-Karten (bis zu 32 GB) verwendet werden, für beide gibt es separte Steckplätze. Mit einem Schalter kann ausgewählt werden, welcher Speicherkartentyp verwendet wird. Leider gibt es keine Möglichkeit im Menü zwischen den beiden Kartentypen zu schalten. Das wäre aber sehr praktisch um verschiedene Aufnahmen einfach auf verschiedene Speicherplätze zu sichern.

SONY-A550-memory-open.jpg SONY-A550-memory-closed.jpg
Mit der A550 können sowohl Memory Stick PRO Duo als auch SD/SDHC-Karten
verwendet werden, gewechselt wird mit dem kleinen Schalter

Auf der linken Seite der Kamera sind zwei Anschlussabdeckungen. Unter der einen befindet sich der Anschluss für die, separat erhältlichen, RM-S1AM oder RM-L1AM Fernbedienungen. Die andere verdeckt einen Standard-Mini-USB und einen HDMI-Anschluss (für HD-TVs). Auf der rechten Seite der Kamera befindet sich der Netzanschluss.

Was fehlt also? Der analoge Fernsehanschluss. Klar, Sony stellt auch HD-Fernseher her, trotzdem ist es ungewöhnlich, dass es keinen Standard-Definition-Anschluss an der A550gibt. Der einzige Videoanschluss ist HDMI – und das Kabel wird natürlich nicht mitgeliefert. Das Gute an diesem System: Wird die Kamera über HDMI an einen Sony-Fernseher angeschlossen, kann die Wiedergabe der Bilder mit der TV-Fernbedienung gesteuert werden.

SONY-A550-ports-open.jpg SONY-A550-ports-closed.jpg
Es gibt einen HDMI-Anschluss – aber keinen Anschluss für Standard-Def

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