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Einleitung
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01.Produktübersicht
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02.Farben
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03.Bildrauschen
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04.Auflösung
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05.Weißabgleich
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06.Beispielbilder
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07.Wiedergabe
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08.Ausstattung
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09.Bedienung
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10.Design & Handling
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11.Video Farben & Bildrauschen
Samsung NX10
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Video Lowlight VerhaltenWeiter: Seite 15
Vergleich Panasonic DMC-GF1
Videofunktionen
- Es gibt ein HD-Aufnahmemodus (1280 × 720) und zwei SD
- Nutzt den H.264 Codec um die Videos zu komprimieren (und speichert es als MP4)
- Nachführ-Autofokus ist zwar vorhanden, funktioniert aber nicht ganz so gut
- Blende, Belichtung und Weißabgleich können im Videomodus manuell eingestellt werden (sowie der Bildassistent)
- Eingebautes Mikrofon nur Mono und nimmt viel zu viele Hintergrundgeräusche auf
| Umfassende Videotests und Analysen zur Verfügung gestellt von |
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Video: Komprimierung (7,00)
| Format | Auflösung | Codec | Bitrate |
|---|---|---|---|
| 1280 (HD) | 1280 x 720 | MP4 (H.264) | 30p |
| 640 | 640 x 480 | MP4 (H.264) | 30p |
| 320 | 320 x 240 | MP4 (H.264) | 30p |
Um die Videos zu komprimieren nutzt die NX10 den H264 Codec und speichert alles als MP4 ab. Das ist ähnliches System wie bei den Samsung Camcordern, aber die Dateien der NX10 hat uns in Final Cut Express mehr Schwierigkeiten bereitet. Neben der 1280 × 720 Auflösung bietet die Kamera zwei SD-Aufnahmemodi (alle drei nehmen mit 30p auf).
Zusätzlich hat die Kamera auch zwei Qualitätseinstellungen für Videos: Normal und Hohe Qualität. Wir gehen davon aus, dass der einzige Unterschied die Bitrate ist.
| Belichtungseinstellungen |
|---|
| -3 bis +3 in 1/3 EV Stufen |
| Blendeneinstellungen |
| In der Blendenpriorität: f/3,5, f/4, f/4.3, f/5, f/5,6, f/6,3, f/7.1, f/8, f/9, f/10, f/11, f/13, f/14, f/16, f/18, f/20, f/22 |
| Verschlusszeiten |
| Keine manuelle Bedienung der Verschlusszeit im Videomodus |
| Weißabgleichseinstellungen |
| Auto, Benutzerdefiniert, Glühlampe, Leuchtstoffröhre (W/D/N), Blitz, Kelvin, Feinabstimmung: 7-stufig auf der Amber / Blau / Grün / Magenta Achse |
| ISO-Einstellungen |
| Keine manuelle ISO- oder Gain-Einstellung im Videomodus |
Video: Manuelle Bedienung (4,25)
Videoaufnahmen können nur dann gemacht werden, wenn der Moduswahlschalter auf Video gestellt ist. Im Videomodus können Automatische Belichtung oder Blendenautomatik benutzt werden. In keinem Modus können Verschlusszeit oder ISO eingestellt werden.
Automatikbetrieb
Es gibt einen Nachführ-AF, der aber leider nicht so gut funktioniert, er ist viel langsamer, lauter und muss erst mal aktiviert werden.
Die automatische Belichtungseinstellung der NX10 ist gut. Beim Wechseln zwischen hellen und dunkleren Umgebungen ruckelt es, aber die meisten Übergänge sind gleichmäßig. Die Belichtungsmessung kann auf Spot, Zentrum oder Multi eingestellt werden.
Zoom: Bedienung und Faktor
Der Zoom wird, wie bei den meisten System- und Spiegelreflexkameras, mit einem Objektivring eingestellt. Vom angebrachten Objektiv hängt auch der Zommfaktor ab. Wir haben alle Tests mit dem Kit-Objektiv durchgeführt, einem 18 – 55 mm Objektiv (in etwa 3-facher Zoom).
Fokus
Der Nachführ-AF der Samsung NX10 funktioniert nicht besonders gut. Die Kamera braucht immer ein paar Sekunden, bis das Motiv im Videomodus scharf gestellt ist. Dieser Prozess ist außerdem ziemlich laut und wird definitiv mit aufgenommen. Um einen den Autofokus während der Videoaufnahmen durchzuführen, muss die Taste Tiefenschärfevorschau gedrückt werden.
Natürlich kann auch immer der manuelle Fokus benutzt werden, der viel leiser und effektiver ist. Allerdings werden dann beide Hände für die Aufnahmen benötigt. Der Autofokus kann auch vor der eigentlichen Aufnahme durchgeführt werden, indem der Auslöser halb durchgedrückt wird (wie für Fotos).
Belichtung, Blende und Verschlusszeit
Die Belichtungseinstellung der Samsung NX10 reicht von -3 bis +3 (1/3 Schritten) und kann im Automatikmodus oder vor der Videoaufnahme durchgeführt werden. Verschlusszeiten können im Videomodus nicht eingestellt werden.
Wird die Kamera auf Blendenpriorität umgestellt, kann die Blende für Videoaufnahmen eingestellt werden, das funktioniert auch während der Aufnahme. Allerdings werden während der Aufnahme die Geräusche, die von der Kamera verursacht werden, mit aufgenommen. Die manuelle Blendeneinstellung ist bei videofähigen Digitalkameras sehr wichtig, weil sie dem Fotografen erlaubt die Tiefenschärfe beim Videodreh zu überprüfen.
ISO und Andere Funktionen
Im Videomodus hat die NX10 keine ISO-Einstellung. Mit dem Bildassistenten können aber verschiedene Effekte eingestellt werden und es stehen auch eine Reihe von Festeinstellungen für den Weißabgleich zur Verfügung. Außerdem kann den Videos ein Übergang hinzugefügt werden.
Audiofunktionen (0,50)
Viele Audiofunktionen hat die NX10 nicht. Alles was es gibt ist ein eingebautes Mono-Mikrofon und eine einfache Windrauschunterdrückung. Während der Aufnahme nimmt das Mikrofon furchtbar viele Fremdgeräusche auf (wie Autofokus, Tasten- oder Schalterbedienungen), was die Kamera für Audioaufnahmen praktisch unbrauchbar macht.
Wer gute Audioaufnahmen haben will, sollte sich auf jeden Fall ein separates Aufnahmegerät besorgen. Das gleiche gilt aber für alle Kameras, die wir mit der NX10 verglichen haben. Ein paar höherwertige Spiegelreflexkameras haben einen Anschluss für externe Mikrofon, damit klarere Aufnahmen gemacht werden können.
| Samsung NX10 | Panasonic DMC-GF1 | Olympus E-P1 | Pentax K-x | |
|---|---|---|---|---|
| Externer Mikrofonanschluss | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Integriertes Mikrofon | Mono | Mono | Unknown | Mono |
| Kopfhörer | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Lautstärkeregler | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Zubehörschuh | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Mikrofon Hi/Low | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Windrauschunterdrückung | Ja | Ja | Nein | Nein |
Video: Handling (4,25)
Für eine Wechselobjektivkamera ist die NX10 relativ klein, aber nicht kleiner als die Konkurrenz. Einige Micro Four Thirds Modelle von Olympus und Panasonic sind genauso groß oder kleiner wie die NX10. Der Griff der NX10 ist aber hervorragend und die Kamera liegt gut in der Hand. Für Videoaufnahmen ist das Design sehr geeignet, vor allem wegen des unbeweglichen Bildschirms. Erst wenn man Videoaufnahmen mit einer Kamera wie der NX10 macht, lernt man bewegliche LCD zu schätzen.
Ein Vorteil ist, dass der Sucher der NX10 auch für Videoaufnahmen genutzt werden kann. Das liegt daran, dass die Kamera keinen Spiegel hat, wie die Micro Four Thirds von Panasonic und Olympus. Die NX10 hat auch ein kontinuierliches Autofokus-System, das aber extrem langsam ist. Wer an die schnellen AF von herkömmlichen Camcordern gewöhnt ist wird enttäuscht sein.

Ein Camcorder-Ersatz ist auch die NX10 nicht, dafür gibt es eine Menge Gründe. Laut Samsung überhitzt die NX10 nach längerer Videoaufnahme, die sowieso auf 25 Minuten oder 2GB für HD Videos beschränkt ist (man kann natürlich ein neues Video anfangen…). Im Videomodus ist auch die Akkulaufzeit wesentlich kürzer, wer also viele Aufnahmen machen will sollte Ersatz mitnehmen. Außerdem hat die NX10, wie bereits erwähnt, einen Rolling-Shutter-Effekt der immer dann zu sehen ist, wenn die Kamera schnell zur Seite bewegt wird.

Sehr interessant ist die Pausenfunktion der NX10. Wer nur eine kurze Pause einlegen will, kann die Aufnahmen mit einem Druck auf OK unterbrechen – und dann gleich wieder loslegen. Diese Funktion ist viel schneller als das eigentliche Stoppen und Fortsetzen der Aufnahme. Wir sind überrascht, dass nicht vorher schon jemand auf die Idee gekommen ist…
Die NX10 hat zwei Einstellungen für Bildstabilisation (solange ein Objektiv mit Stabilisator benutzt wird), aber wir haben den Test im Videomodus nicht durchgeführt, die Testergebnisse für den Aufnahmemodus gibt es aber hier.
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