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Einleitung
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01.Produktübersicht
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02.Farben
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03.Bildrauschen
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04.Auflösung
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05.Weißabgleich
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06.Beispielbilder
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07.Wiedergabe
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08.Ausstattung
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09.Bedienung
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10.Design & Handling
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11.Video Farben & Bildrauschen
Samsung NX10
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Vergleich Pentax K-xWeiter: Seite 20
Datenblatt & Testergebnisse
Fazit
Die Samsung NX10 ist ein Hybrid, also irgendwo zwischen einer Micro Four Thirds Kamera (kein Spiegel) und einer Spiegelreflexkamera (APS-C-Format Sensor) anzusiedeln. Der große Vorteil dieser Systemkamera ist das kleinere Gehäuse. Verglichen mit den meisten neuen Micro Four Thirds von Panasonic und Olympus ist sie aber ziemlich klobig – und passt ganz sicher in keine Jackentasche.
Dafür hat die Samsung NX10 einen größeren Sensor (im APS-C Format) als die Micro Four Thirds, die ein großes Problem mit Bildrauschen haben. Die NX10 hat in unserem Test Bildrauschen gut abgeschnitten, sowohl bei guten wie auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Aber es ist nicht nur der größere Body der NX10, Samsung hat mit dieser Kamera ein neues Objektivformat eingeführt, für das es noch weniger Objektive gibt als für die Micro Four Thirds. Mit dem eingebauten Sucher, das in die Kamera eingebaut ist, hat die NX10 aber einen gewaltigen Vorteil gegenüber den Micro Four Thirds (die separat gekauft werden müssen) – wenn die Sucheranzeige der NX10 bei Bewegung nicht so ruckeln würde, wäre es noch besser.
Die NX10 ist also kleiner als eine SLR, aber nicht klein genug um sie in eine Jackentasche zu stecken, wie mit den Micro Four Thirds möglich. Außerdem hat die Kamera einen besseren Rauschlevel als die Micro Four Thirds, bietet aber weniger Einstellmöglichkeiten und Objektiv-Flexibilität als Spiegelreflexkameras. Die Samsung hat eine bessere Auflösung als die Nikon D5000, die dafür eine schnellere Burst-Rate hat. Einer der Gründe, warum viele auf DSLR umsteigen ist aber die schnellere Performance, und Samsungs Kontrast-AF kann mit dem Autofokus einigermaßen guter DSLR nicht mithalten. Außerdem ist der Sucher der NX10 auch eher unterdurchschnittlich.
Zusammengefasst heißt das also, die Samsung ist ein interessantes Experiment und eine gute, einfach zu handhabende Kamera. Sie ist ganz sicher benutzerfreundlich und, mit dem Automatik-Modus und einfacher Bedienung, eine gute Wahl für Einsteiger. Außer dem wesentlich besseren Rauschlevel, gibt es aber keinen großen Vorteil gegenüber den Micro Four Thirds, und viele Nachteile im Vergleich zu den voll ausgestatteten DSLR, die auch noch eine große Auswahl an Objektiven haben.
Performance:
Was die Gesamtperformance angeht, hat uns die NX10 nicht von den Socken gehauen, aber sie war in allen Tests einigermaßen gut. Das Bildrauschen ist erstaunlich niedrig, sowohl in guten als auch in schlechten Lichtverhältnissen, und die Kamera nimmt schöne, scharfe Fotos auf. Die Farbwiedergabe ist ein wenig problematisch, aber für die pingeligen unter uns gibt es den “Bildassistenten” mit dem die sich die Farben je nach Geschmack anpassen lassen und die Änderungen gespeichert werden können. Reihenaufnahmen sind mittelmäßig und der Dynamikbereich ziemlich beschränkt, aber die Bildqualität insgesamt ist für eine Kamera in dieser Preisklasse ganz gut. Was die Geschwindigkeit des Autofokus angeht, so scheint die NX10 langsamer zu sein als die Panasonic GF1. Der AF funktioniert aber besser als der bei den Olympus Micro Four Thirds, ist aber viel schlechter als in den Spiegelreflexkameras.
Video-Performance:
In unserer Video-Test hat die Samsung NX10 ganz gut abgeschnitten, vor allem bei Farbgenauigkeit und Bildrauschen. Enttäuscht sind wir von den wenigen Videofunktionen. Auch die verwackelten Aufnahmen in unserem Test Bewegungsablauf und die dunklen, körnigen Bilder bei Schwachlicht haben uns nicht beeindruckt. Im Videomodus kann die Blende manuell eingestellt werden, aber es gibt keine Möglichkeit die Verschlusszeit oder ISO anzupassen. Der Videomodus der NX10 ist, wie bei vielen günstigen Systemkameras, ist eher ein Zuckerl, und nicht der Grund warum man sich die Kamera kaufen sollte.
Komponenten:
Einen großen Pluspunkt hat die NX10 mit dem schönen 3 Zoll AMOLED Bildschirm; der langsame Sucher, dessen Anzeige bei Bewegung komplett unscharf ist, ein großer Minuspunkt. Was die Bauweise angeht, so ist das Gehäuse stabil und gut ausgeführt, hat zwei gummierte Fläche für Griff und Daumenablage und die Tasten- bzw. Schalterreaktion ist genau richtig. Außerdem ist die eigene Tiefenschärfevorschautaste ein willkommener, wenn auch seltener, Zusatz. Ärgerlich ist, dass der AV-Kabel nicht mitgeliefert wird (wahrscheinlich aus Kostengründen): Es ist ein proprietärer Anschluss, dieses Kabel ist nicht leicht aufzutreiben und es nun mal keine billige Digitalkamera.
Handling:
Anders als die Micro Four Thirds Kameras, die aussehen wie zu groß geratene Digitalkameras, sieht die Samsung NX10 aus wie eine Digitale Spiegelreflexkamera und für die meisten Aufnahmebedingungen sehr angenehm. Ungemütlich war die Änderung der Belichtungskorrektur, die mit Daumen und Zeigefinger vorgenommen werden muss. Einigen Hauptfunktionen sind eigene Tasten zugewiesen (besonders ISO und Weißabgleich), die meisten anderen wichtigen Funktionen sind im Schnellmenü zu finden. Das Hauptmenü ist unkompliziert und einfach verständlich, was auch an der Kürze der Menüs liegt.
Bedienung:
Mit der NX10 richtet sich Samsung eher an die Digitalkamera-Nutzer die aufrüsten wollen als an Besitzer von DSLR, die zwar ein kleineres Gehäuse, aber auch einen langsameren Autofokus und weniger Objektive, bekommen würden. Davon ausgehend, ist die intelligente Automatik genau richtig mit mehr vorinstallierten Aufnahmemodi als ähnliche Systeme. Die Möglichkeit die Farbmodi anzupassen (Bildassistent) und diese auch für später zu speichern ist ein wichtiger Vorteil – besonders wegen der wenig beeindruckenden vorhandenen Defaulteinstellungen. Ansonsten gibt es nur wenige Anpassungsmöglichkeiten, dafür ist die Bedienung der Kamera sehr einfach.
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