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K-5

Digitalkamera Test

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Pentax K-5
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Weißabgleich

Sowohl im automatischen als auch im manuellen Weißabgleich sind die Ergebnisse durchschnittlich.

Weißabgleich (6,30)

Der Weißabgleich der K-5 ist besser als der Weißabgleich der K-x, wie wir es auch erwartet hatten, und genauso gut wie bei der Konkurrenz. Das einzig lästige ist das verwirrende und umständliche Interface.

Mehr zu unserem Testverfahren Weißabgleich

Automatischer Weißabgleich (8,74)

Die Ergebnisse im automatischen Weißabgleich sind niedrig, im Vergleich zu den restlichen Kameras, und nur höher als die der Nikon D7000, die Canon 7D hat einen exzellenten automatischen Weißabgleich. Wie viele Kameras hat auch diese die Tendenz dazu die Farben ein wenig kälter wiederzugeben als im Idealfall. Tatsächlich sind fast keine Farben, egal ob im automatischen oder im benutzerdefinierten Weißabgleich, zu warm.

Im natürlichen Tageslicht hat die K-5 die genauesten Farben in unserem Weißabgleichstest reproduziert. Die Farben sind nur um durchschnittlich 89 Kelvin daneben, und der automatische Weißabgleich ist sogar besser als der benutzerdefinierte. Für alle, die ihre Fotos meistens im Tageslicht aufnehmen ist das großartig.

Innenaufnahmen mit Glühbirnen macht vielen Digitalkameras Probleme. Die K-5 ist genauso schlecht wie die restlichen Kameras und ihre Bilder waren um etwa 2200 Kelvin zu kühl.

Unter Leuchtstofflampen ist die K-5 auf einer Linie mit den restlichen Kameras. Farben sind um etwa 276 Grad zu kühl abgebildet.

Manueller Weißabgleich (3,85)

Wie oben erwähnt ist der automatische Weißabgleich bei Tageslicht besser als der manuelle, der länger dauert und mit dem spontane Aufnahmen kaum möglich sind. Das ist deshalb wichtig, weil der gute Auto-WB der K-5 für Einsteiger von großem Vorteil ist. Unter Kompaktleuchtstofflampen ist die Performance im manuellen Weißabgleich besser, aber nicht viel. Jedenfalls nicht genug um den Weißabgleich für jede Aufnahme manuell einzustellen.

Überraschend sind die Ergebnisse des benutzerdefinierten Weißabgleichs unter Glühlampenlicht, wo die K-5 das insgesamt beste Ergebnis hat (um 88 Grad), sogar besser als im automatischen Weißabgleich. Alles zusammen genommen lässt sich hier sagen, dass der manuelle Weißabgleich nur für Innenaufnahmen benutzt werden sollte – ansonsten besteht keine Notwendigkeit.

Ergebnisvergleich Weißabgleich
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Verfügbare Einstellungen für den Weißabgleich sind gut. Die Funktion hat eine eigene Taste am Steuerkreuz, womit der Fotograf den Weißabgleich auf Automatisch, Tageslicht, Schatten, Wolken, vier Einstellungen für Leuchtstoffröhren, Glühlampenlicht und Blitz einstellen kann. Drei zusätzliche Einstellungen erlauben mehr Feinabstimmung. CTE (Color Temperature Enhancement) verstärkt oder behält die Farbtönung einer Lichtquelle. Mit Manuell können Nutzer den Teil einer Aufnahme als “weiß” definieren und drei Einstellungen speichern. Schließlich kann auch die gewünschte Farbtemperatur manuell eingestellt werden und ebenfalls drei Einstellungen gespeichert werden.

In einem Untermenü können alle Modi, einschließlich Automatisch, entlang zwei Achsen fein abgestimmt werden. Die Y-Achse stellt zwischen Grün und Lila ein, die X-Achse zwischen Blau und Bernstein. Das Interface ist zunächst etwas kompliziert, ist aber nicht schwierig.

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