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K-5

Digitalkamera Test

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Bedienung
Pentax K-5
Seite 10

Design & Handling

Dank des cleveren Designs und Layouts lässt sich die K-5 sicher und präzise handhaben, das Gehäuse selbst ist schwer aber solide.

Handling (9,00)

Dank der Magnesiumlegierung um das Edelstahl-Gestellt hat die K-5 ein gutes Gewicht und Stabilität. Außer dem Fehlen eines beweglichen LCDs ist die Handhabung der Kamera super. Im Griff auf der rechten Seite ist eine Vertiefung für den Zeigefinger. Zusammen mit der hinteren Daumenablage und der linken Hand am Objektiv bietet das zusätzliche Stabilität. Die Kamera lässt sich wirklich sehr gut handhaben.

Handling Front Image
Dank des cleveren Designs auf der rechten Seite, kann der Zeigefinger als zusätzliche Unterstützung beim Halten der K-5 benutzt werden.

Handling Back Image
Mit dem Daumengriff hinten ist das stabile Halten der Kamera kein Problem, auch bei Aufnahmen mit einer Hand.

Das Layout der Tasten und Schlater ist clever, die Tasten selbst sind aber entweder gut oder nicht. Die Tasten des Steuerkreuzes zum Beispiel stehen etwas hervor und klicken hörbar. Ein anderes Beispiel ist die AF-Taste, die in das Gehäuse eingebettet ist, sehr schwer zu bedienen ist und keinen Ton von sich gibt. Auch die Messmethoden-Taste ist extrem schwer zu bedienen.

Es gibt hier aber mehr gutes als schlechtes. Der Auslöser hat eine weiche Scharfstellphase, die instinktiv und vorhersehbar zum auslösen führt. Dahinter sind eine größere ISO-Taste und eine Belichtungskorreturtaste, die bequem mit dem Zeigefinger bedient werden können – und der rechte Daumen ist frei für die Bedienung der AF-Taste oder des hinteren Einstellrads. Apropos: Beide Einstellräder, vorne und hinten, sind fest und gleichzeitig gut zu bedienen.

Bei der Tastenbelegung hinten hat Pentax die Daumenablage berücksichtigt. Die Tasten funktionieren gut - bis auf das AF-Einstellrad, das zu fest.

Die meisten Funktionen sind über das Steuerkreuz zu erreichen, was die Menünavigation wesentlich vereinfacht. Liveview hat eine eigene, große Taste, der AE-Speicher mit einer Taste über der Daumenablage bedient wird. Nur der Autofokusschalter ist missglückt, er ist einfach zu flach und steif um ihn richtig gut benutzen zu können.

Der Auslöser ist super – und auch die übergroßen ISO- und Belichtungskorrekturtasten finden wir klasse.

Das Hauptmenü der K-5 ist in vier verschiedenfarbige Bereiche unterteilt, die alle nochmal in nummerierte Menüs unterteilt sind. Schnittstellen werden mit einer Kombination aus Steuerkreuz und den beiden Einstellrädern bedient. Mit dem vorderen Einstellrad können die einzelnen Seiten durchgeblättert werden, mit dem hinteren durch die nummerierten Menüs und mit dem Steuerkreuz durch die einzelnen Funktionen. Funktionsnamen sind gut lesbar, es gibt aber die Möglichkeit diesen Test zu vergrößern.

Furnktionen und Seiten sind von links nach rechts angeordnet, wobei die geläufigsten wie Aufnahmefunktionen und -optionen zuerst aufgeführt werden und die ungebräuchlichsten wie LCD-Feld-Beleuchtung ganz am Ende stehen. Mit diesem Layout muss nie gescrollt werden, und man findet alles ziemlich schnell.

Main Menu Picture
Tabs und verschiedene Farben machen das Durchsuchen des Hauptmenüs einfacher

Die Bedienungsanleitung der K-5 ist wirklich hilfreich. Sie hat über 400 Seiten und enthält alles, von den Grundlagen der Fotografie bis hin zu Einzelheiten für alle Tasten und Funktionen. Anfänger können einfach mit Seite 1 anfangen und sich durch das Buch lesen – und dabei was lernen. Für fortgeschrittene Fotografen gibt es ein ausführliches Index.

Leider ist die Kamera selbst nicht so Anfängerfreundlich. Es gibt keine Hilfetaste die eine Beschreibung der einzelnen Funktionen anzeigt – was aber gut gewesen wäre, schließlich nimmt kaum jemand das Benutzerhandbuch zum Fotografieren mit.

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