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K-5

Digitalkamera Test

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Ausstattung

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Design & Handling
Pentax K-5
Seite 9

Bedienung

Viele gute Design-Entscheidungen umgesetzt und fast alle Bedienteile sind super.

Aufnahmemodi

Das Moduswahlrad hat, außer den standardmäßigen Betriebsarten, ein paar nur von Pentax angebotene Funktionen. Zum einen ist da der sehr nützliche Blenden- und Zeitvorwahl, mit dem Verschlusszeit und Blende mit dem vorderen und hinteren Einstellrad manuell angepasst werden können und die Kamera nur die ISO-Empfindlichkeit automatisch einstellt. Mit “User” können können alle Einstellungen eines Bildes als Betriebsart gespeichert werden, wobei sich bis zu fünf Einstellungen speichern lassen. Blitz-X-Sync (X) fixiert die Verschlusszeit auf 1/180, die schnellstmögliche Blitzsynchronzeit der Kamera, für die Verwendung eines externen Blitzes der die Synchronisationszeit nicht automatisch einstellt.

In der Mitte des Betriebsarten-Wählrads ist eine Entriegelungstaste, die gedrückt werden muss um den Modus zu ändern. Es ist zuerst ein bisschen umständlich, man gewöhnt sich aber schnell daran. Ob es diese Entriegelungstaste wirklich gebraucht hätte ist fraglich, das Wahlrad ist nicht im Weg und es ist unwahrscheinlich, dass man Modi versehentlich ändert.

Das Moduswahlrad der K-5 hat eine Entriegelungstaste, die zwar nicht wirklich nötig ist aber trotzdem ganz nützlich sein kann.

Dank des hochauflösenden LCD mit dem weiten Betrachtungswinkel ist die Liveview der K-5 ziemlich gut. Es können drei verschiedene Gitter angezeigt werden, und es gibt drei Informationsanzeigen: Aufnahmedaten, Histogramm und Helle/Dunkle Bereiche.

Live View Anzeige

Der Nachteil dieser Echtzeit-Ansicht ist das Autofokus-System. Wegen des hochgeklappten Spiegels muss die K-5 mit einem Kontrasterkennungsfokus arbeiten. Verglichen mit anderen Kameras ist die Kontrasterkennung eigentlich ziemlich schnell aber trotzdem noch wesentlich langsamer als das Phasenerkennungssystem bei Nutzung des Suchers.

Pentax hat sich aber etwas einfallen lassen, im Liveview-Menü gibt es eine Option für Phasenerkennung. Wird der Auslöser halb heruntergedrückt, schaltet die K-5 die Echtzeit-Anzeige kurz aus, stellt mit Hilfe der Phasenerkennung scharf und stellt die Liveview wieder an und der Fotograf kann sein Bild aufnehmen. Alles in allem ist dieser Prozess schneller als die Kontrasterkennung, aber immer noch langsamer als beim Fotografieren mit Sucher. Noch schneller wäre es gewesen, wenn die Kamera nicht gleich zurück in den Liveview-Modus umschalten würde, sondern erst nach der Bildaufnahme.

Einzeln definierte Motivprogramme hat die K-5 nicht, stattdessen nutzt die Kamera die Programmautomatik dafür: Normal für einfache Aufnahmen, Hi Speed-Priorität bei dem kurze Verschlusszeiten bevorzugt werden, DOF-Prioriät gering bei der die Blende so weit möglich geöffnet wird und DOF-Priorität hoch, mit der die Blende so weit wie möglich geschlossen wird, MTF-Priorität, die die besten Blendeneinstellungen für die montierten Objektive benutzt und Automatisch.

Im Hauptmenü sind acht Digitalfilter, die meisten sind albern. Farbe extrahieren ist der nützlichste davon und der einzige mit etwas künstlerischem Wert, der Filter extrahiert zwei Farben und zeigt das restliche Bild in Schwarzweiß. Mit Spielzeugkamera sehen die Bilder aus als wären sie mit einer klitzekleinen Kamera aufgenommen, Retro lässt die Fotos alt aussehen, Hoher Kontrast und Weichzeichnung sind ziemlich selbsterklärend. Funkelnde Sterne verleiht Aufnahmen von nächtlichen Szenen oder von Lichtreflexionen auf Wasser einen funkelnden Effekt durch Hinzufügen von Extraglanz. Fisheye simuliert Aufnahmen mit einem Fischaugenobjektiv und mit dem benutzerdefinierten Filter kann der Fotograf einen Filter nach seinen Vorstellungen definieren und speichern.

Der K-5 nutzt einen 11 Punkte Autofokus mit 9 kreuzähnlichen Fokuspunkten, es können aber auch nur 5 Punkte benutzt werden. In den meisten Fällen ist die Phasenerkennung schnell und genau, aber auch der Kontrasterkennungsfokus ist relativ schnell.

Der Schalter für den Fokusmodus, ist auf der linken Seite der Kamera angebracht und leicht mit dem linken Daumen zu bedienen. Damit kann zwischen Einzelautofokus, Servomodus und manuellem Fokus umgeschaltet werden. Einzelautofokus speichert die Schärfe an einer gewünschten Position wenn der Auslöser halb heruntergedrückt wird. Im Servomodus wird das Motiv kontinuierlich scharf gehalten. Der manuelle Modus wird mit dem Objektivring eingestellt.

Autofokus kann außerdem mit dem AF-Punkt Einstellrad angepasst werden. Damit kann zwischen vollem Autofokus, selektivem Autofokus (der Nutzer kann einen von 11 Fokuspunkten wählen) und Mitte (Fokus immer in der Mitte des Suchers) umgeschaltet werden. In der Mitte des Schalter ist eine Taste eingebettet, die mit AF beschriftet ist, und mit der man den Autofokus ganz ausgeschaltet werden. Der Schalter selbst ist ziemlich fest und wird kaum versehentlich umgestellt werden, ist aber auch schwierig gewollt umzustellen.

Die K-5 hat eine Belichtungskorrektur mit ±5 Stufen und eine Belichtungsreihenautomatik mit zwei, drei oder fünf Aufnahmen und maximal ±Stufen. Die Belichtungsreihe kann auch in Verbindung mit anderen Einstellungen benutzt werden. In der erweiterten Belichtungsreihe stehen Weißabgleich, Farbsättigung, Farbton, Hi-/Low-Key Anpassung, Kontrast und Schärfe zur Auswahl.

Belichtungsausgleich Automatische Belichtungsreihe
2, 3 oder 5 Aufnahmen mit bis zu ±2 Stufen

Bildserie (9,79)

Die von Pentax angegebenen Zahlen sind mit unserem Test vereinbar. Nach einer bestimmten Anzahl von Aufnahmen, verringert sich die Geschwindigkeit aber ein bisschen, bei Rohbilddateien ist das etwas mehr.

In unserem Test hat die K-5 in der höchsten Qualitätseinstellung zwischen 6,3 und 7,5 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Dies kann die Kamera für ca. 22 Bilder bei maximaler Auflösung durchhalten, bei RAW-Bildern sind es ca. 19 Bilder, und wird dann langsamer.

Reihenaufnahmen (7,0)

Serienaufnahmen können auf “Lo” eingestellt werden, wobei 1,6 Bps aufgenommen, bis die Speicherkarte voll ist.

Belichtung wird in der K-5 mit einer TTL Offenblendenmessung durchgeführt. Die Standardeinstellung ist die 77-Feldmessung, die auch für die meisten Aufnahmebedingungen empfohlen wird. Mittenbetonte Messung misst überwiegend in der Mitte des Suchers und Spotmessung misst die Helligkeit innerhalb eines begrenzten Bereichs in der Mitte des Suchers und kann in Verbindung mit dem Belichtungsspeicher (AE Lock) verwendet werden.

Die Messmethode wird mit einem Schalter, direkt unter dem Moduswahlrad umgestellt. Dieser Schalter ist sehr klein und schwierig zu handhaben. Was die Belichtungsmessung angeht, ist die Performance aber hervorragend.

Verschlusszeiten können zwischen 30 Sekunden bis 1/8000 einer Sekunde eingestellt werden, was etwas schneller ist als viele andere Kameras. Außerdem hat die Kamera eine Langzeitbelichtung, die auch manuell einstellbar ist und die Blitzsynchronisationszeit beträgt 1/180. Die Kamera hat einen elektronisch gesteuerten vertikal ablaufenden Lamellen- Schlitzverschluss.

Verschlusszeiten
1/8000s bis 30s und Bulb

Viele Selbstauslösereinstellungen bietet die K-5 nicht. Es gibt nur zwei verschiedene Verzögerungszeiten, zwei und zwölf Sekunden. Aufnahmen mit Fernbedienungen werden aber voll unterstützt. Es stehen drei Betriebsarten zur Verfügung: Fernbedienung, Fernbedienung mit 3 Sekunden Verzögerung und Fernbedienung Serienaufnahmen.

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