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Panasonic Lumix DMC-GF1

Digitalkamera Test

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Wiedergabe

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Bedienung
Panasonic Lumix DMC-GF1
Seite 8

Ausstattung

  • 12,1 megapixel Micro Four Thirds Sensor
  • 2-facher Vergrößerungsfaktor
  • Externer Elektronischer Sucher (Sonderzubehör für ca. 200 Euro)
  • 3 Zoll LCD mit 460,000 Bildpunkten großartig für Wiedergabe und Aufnahmen (außer bei schlechtem Licht)
  • Aufklappender Blitz (fehlt bei Olympus E-P1) liefert gleichmäßige Belichtung
  • Lange Akkulaufzeit, besonders für eine Kamera mit Live View
  • HDMI Anschluss für HD Fernseher; Kamera kann mit einer TV Fernbedienung gesteuert werden, wenn sie an ein Panasonic-Gerät angeschlossen ist

Sensor (2,00)

Der GF1 Sensor hat eine Gesamtauflösung von 13.060.000 Pixel und
eine effektive Auflösung von 12,1 Megapixel. Das MicroFourThirds Format ist Segen und Fluch zugleich. Die GF1 verfügt mit dem 17,3 × 13 mm großen Sensor über einen 10 mal größeren Sensor als kompakte Digitalkameras. Damit ist es möglich, dass die GF1 höhere Auflösungen mit niedrigerem Bildrauschen und einem größeren Kontrastumfang aufnehmen kann. Umgekehrt ist es beim Vergleich von MicroFourThird-Sensoren mit APS-C-Sensoren, die in den meisten Spiegelreflexkameras zu finden sind: Das Bildrauschen ist höher und der Weitwinkelbereich mit gleichem Objektiv nicht so groß.

Um die äquivalente Optik einer MicroFourThird Kamera zu einer 35mm Kamera zu berechnen, muss die Millimetermessung verdoppelt werden, d. h. das 14-45 mm Objektiv der GF1 entspricht einem 28-90 mm Objektiv an einer 35mm Kleinbildkamera. Das gleiche Objektiv (14-45mm) auf eine APS-C Sensor Kamera hat dagegen nur einen Multiplikator von 1,6 (ungefähr 22-72mm), ein Gewinn an Weitwinkelbereich und eine geringere Telereichweite.


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Vergleich der Aufnahmebereiche verschiedener
Sensorgrößen

Die GF1 hat keinen Sucher, es gibt aber einen externen Sucher – zum
Preis von ca. 200 Euro. Der DMW-LVF 1 wird am aktiven Zubehörschuh angebracht (die vorgesehene elektronische Verbindung wird auf der Rückseite der verbunden) und gibt die Live-View-Ansicht wieder. Der Sucher kann verstellt werden (maximal 90 Grad), was durch die ungewöhnliche Anbringung möglich ist. Das steht im krassen Gegensatz zur Olympus E-P1, die einen optischen Sucher zum Aufpreis von 100 Euro bietet, durch den man aber die gleiche Ansicht zeigt, die man durch das Pancake-Objektiv sehen würde.  

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Den Sucher gibt es als Sonderzubehör für ca. 200 Euro. 


Die Wiedergabe der Aufnahmen auf dem 3 Zoll LCD mit 460,000 Bildpunkten ist besonders scharf. Die Ansicht ist super, bei guten Lichtverhältnissen. Bei schlechterem Licht jedoch verringert sich die Auffrischgeschwindigkeit des Monitors. Wird die Kamera geschwenkt ist die Wiedergabe unregelmäßig und verschwommen.

Der LCD Monitor (und der externe elektronische Sucher) kann auf 7 Helligkeitsstufen gestellt werden. Außerdem gibt es 2 Extramodi um die Monitorhelligkeit einzustellen, um es dem Aufnahmeumfeld anzupassen: Auto Power LCD stellt den Bildschirm, je nach Lichteinfluss, automatisch ein. Power LCD stellt maximale Helligkeit ein, sehr hilfreich bei Außenaufnahmen.

Die Farbsättigung und Farbwiedergabe des Bildschirms (entlang der Gelb-Magenta Achse) verfügt ebenfalls über 7 verschiedene Einstellungen.


LCD-Monitor

Ein Mono-LCD, wie bei hochwertigen herkömmlichen SLR Kameras oft zu finden, mit dem Kameraeinstellungen auch von oben betrachtet werden können fehlt, wie zu erwarten war, in diesem schlanken Micro Four Thirds Modell.



Die GF1 und die Olympus E-P1 sind fast identisch was Form und Größe angeht, doch Panasonic hat es geschafft, im Gegensatz zur Olympus, einen aufklappbaren Blitz unterzubringen. Und es ist ein guter, kleiner Blitz… Per Knopfdruck, das sich auf der Rückseite der Kamera befindet, wird er aufgeklappt. So befindet er sich über und etwas vor dem Kameragehäuse und wird so weniger vom Objektiv geblockt. Das automatische Belichtungssystem kann den Blitz nicht selbständig aktivieren, was wir sehr bevorzugen. So ist es weniger wahrscheinlich, das der Blitz versehentlich ausgelöst wird.


Panasonics Blitz hat, mit dem Kit-Objektiv, eine Reichweite von 1 bis 1,70 Metern, in der höchsten Objektiveinstellung und mit ISO 100. Das ist nicht viel Licht. Die Ausleuchtung ist aber gleichmäßig und der Blitz verursacht keinen Lichtpunkt in der Mitte des Bildes, wie bei so vielen anderen kleinen Blitzgeräten. Im Automatikmodus ist die maximale Blitzsynchronisationszeit 1/1400 Sekunden, beim Forcierten Blitz ist aber bei 1/160 Sekunden Schluss.

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Der ausklappbare Blitz ist gut positioniert und gibt gutes und gleichmäßiges Licht.


In der GF1 finden sich alle Blitzeinstellungen, die in einer einer gut durchdachten SLR sein sollten:


Blitzmodi
x Auto
Die Kamera löst automatisch den Blitz aus abhängig von den Lichtverhältnissen.
x Auto mit rote Augen Reduzierung
Blitz
löst sich automatisch aus nach einem kurzen Vorblitz um die Iris der
aufzunehmenden Person an die Lichtverhältnisse zu gewöhnen
und rote Augen zu reduzieren .

x Forciert
Der
Blitz löst sich automatisch unabhängig von den
Lichtverhältnissen aus und reduziert schattige Stellen und
vermindert unechte Farbeffekte.


x Forciert mit rote Augen Reduzierung
Blitz wird sogar bei guten Lichtverhältnissen ausgelöst nach einem Vorblitz um rote Augen zu reduzieren.


x Langsame Synchronisation
Der Blitz wird ausgelöst doch die Blende bleibt geöffnet
für eine längere Belichtung um das Objekt im Vordergrund sowie
ein Objekt im Hintergrund gut zu erfassen .


xx Langsame Synchronisation mit rote Augen Reduzierung
Langsam Synchronisation plus rote Augen werden reduziert..


x Blitz aus
Verhindert die Blitzauslösung.


Bei Aufnahmen ohne Rote-Augen-Reduktion kann der Blitz auf langsame Synchronisation eingestellt werden. Das hat einen Licht-Nachzieheffekt zur Folge, wie zum Beispiel bei Fotos von vorbeifahrenden Autos oder anderen, sich bewegenden Objekten.

Die Blitzstärke kann manuell in einem Bereich von ±2 EV in 1/3 Schritten eingestellt werden.

MicroFourThirds Objektive sind ca. 6mm schmaler als FourThirds Objektive. Einige Four Thirds Objektive (von Leica und anderen Herstellern) können an das Gehäuse einer MicroFourThirds Kameras montiert werden, doch nur Objektive mit Kontrast-AF sind voll kompatibel. Dazu kommt, dass selbst die Objektive von MicroFourThirds Pionier Olympus nur eingeschränkt kompatibel sind. Wenigstens hat Panasonic ein Handbuch in dem alle Objektive aufgelistet werden und das immer auf dem Laufenden gehalten wird.

Was Panasonics eigene MicroFourThirds Objektive angeht, gibt es momentan sechs Optionen, einschließlich zwei Objektiven die im Kit für die GF1 erhältlich sind. Im einfachen Kit der DMC-GF1K ist ein 14-45mm f/3,5 – 5,6 Zoomobjektiv, entspricht 28-90 mm, (UVP: € 849) enthalten. Es gibt aber auch eine weitere, verlockende Option: Ein schlankes, 20 mm Pancake-Objektiv mit einer schnellen maximalen Blendeneinstellung f/1,7 (im Kit für UVP € 949). Das ist eine starke Kombination, vor allem für die unter den Fotografen, die Tragbarkeit und Lowlight-Leistungsfähigkeit schätzen. Leider haben wir das Pancake-Objektiv für unsere Tests nicht bekommen.

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MicroFourThird Objektive haben einen
kleineren Durchmesser, was sie handlicher macht

Bei den drei Fotos unten werden die tatsächlichen fotografischen Effekte gezeigt, wenn mit dem Kit-Objektiv von maximalen Weitwinkel zur maximalem Vergrößerung gezoomt wird.

Beispielfotos Zoomfaktor
14mm 30mm 45mm
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Die GF1 hat zwei Digitalzooms, wovon aber keines besonders nützlich ist. Der erweiterte optische Zoom dehnt die Vergrößerung aus. Das aber nur, wenn mit kleinen oder mittleren Bildgrößen gearbeitet wird, indem die mittlere Sektion des Sensors benutzt wird. Die Qualität der Aufnahme wird damit nicht beeinträchtigt. Es ist als würde die Originalaufnahme mit einem Fotobearbeitungsprogramm zur Mitte hin gecropt (mit weniger kreativem Freiraum). Es gibt außerdem einen 2-fachen und einen 4-fachen digitalen Zoom. Wie üblich werden dabei die Bilder – egal wie sehr die Qualität darunter leidet – digital Vergrößert. Am besten lässt man die Finger davon.

Beispielfotos Zoomfaktor
14,0 mm 30,0 mm 45,0 mm

Die GF1 wird mit einer DMV-BLB13PP Lithiumbatterie gespeist (7,2 V, 1250 mAh). Panasonic berechnet die Zahl der Aufnahmen pro Aufladung auf 350 Bilder, nach CIPA Standard. Das hört sich ziemlich richtig an. Bedenkt man, dass die Live View Anzeige dauernd Strom verbraucht, ist die Leistung der Kamera ist beeindruckend. Die Aufladezeit des Akkus liegt bei ca. 155 Minuten.

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Akku und SD Speicherkarte befinden sich in einem
Fach auf der Unterseite der Kamera.

Fotos können mit der GF1 auf normalen SD und SDHC Karten gespeichert werden.

Hinter einer kleinen Klapptür auf der linken Seite befinden sich drei
Anschlüsse. Der runde Anschluss kann für den zusätzlich erhältlichen Kabelfernauslöser DMV-RSL1 (€ 84,99) benutzt werden.Es gibt keine kabellose Fernbedienung für dieses Modell.

Für die Videofunktion gibt es sowohl einen proprietären AV-Anschluss (der unterste Anschluss) als auch einen Mini-HDMI Anschluss (Kamera wird ohne Kabel geliefert) darüber. Bei der Wiedergabe über HDMI wird die Auflösung des verbundenen Fernsehers automatisch ermittelt, der Nutzer kann die Auflösung aber manuell auf 1080i, 720p oder 480p einstellen. Besitzer eines Panasonic HD-Fernsehers bekommen ein kleines Extra, wenn sie ihre Kamera über HDMI anschließen: Mit der TV-Fernbedienung kann die Wiedergabefunktion der Kamera kontrolliert werden. 

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Mit dem HDMI Ausgang können Bilder
und Videos in HD angezeigt werden



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