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Olympus PEN E-P1

Digitalkamera Test

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Ausstattung
Olympus PEN E-P1
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Wiedergabe

  • Gute Auswahl an Wiedergabeanzeigen und Möglichkeit die nicht gebrauchten zu überspringen
  • Erweiterte Diashow-Möglichkeiten mit Musikbegleitung
  • Eingeschränkte Bildbearbeitung in der Kamera
  • Videowiedergabe mit allen nötigen Bedienteilen
  • Gut ausgeführtes System für die Bildüberlagerung
  • Olympus Master 2 besser als die normalerweise mitgelieferte Software
  • Flexible PictBridge Druckmöglichkeiten

Wiedergabemodus (11,00)

Die E-P1 bietet eine ganze Reihe an Wiedergabedisplays. Die meisten können geöffnet werden, indem der Info-Knopf wiederholt gedrückt und somit durch die einzelnen Möglichkeiten durchgeblättert wird. Vergrößerungen können einfach mit dem Sub-Einstellrad vorgenommen werden, oder im Vorfeld mit dem Funktionsknopf.

Die Funktionen zur Bildbearbeitung der Kamera sind ziemlich spärlich. Bei JPEGs kann die Gegenlichtkorrektur den Vordergrund eines Bildes, das gegen das Licht aufgenommen wurde. Es gibt aber keine Möglichkeit die Grad der Verbesserung einzustellen. Es gibt auch eine automatische Rote-Augen-Korrektur und Bilder können gedreht oder geschnitten werden, das aber nur auf zwei Größen, was das ganze ziemlich nutzlos macht. Die Bilder können auch auf ein anderes Bildformat geschnitten werden aber auch hier ist das Fehlen verschiedener Größen eine Einschränkung. Dateien können mit geringerer Auflösung gespeichert werden. Was die Farbanpassung angeht können Bilder in Schwarzweiß oder Sepia gespeichert werden, und die Sättigung kann auf eines von 11 Level eingestellt werden. Schließlich gibt es noch e-Porträt, so was wie ein Digitalmakeup, das versucht in den Bildern ein Gesicht zu erkennen und Fehler in Hautfarbe usw. ausgleicht.

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Der Effekt der Sättigungseinstellung kann

auch sofort betrachtet werden


RAW-Dateien können zwar ebenfalls in der Kamera bearbeitet werden, aber das System dafür ist etwas merkwürdig. Zuerst muss die Einstellung der Kamera geändert werden (z.B. Weißabgleich oder Filmmodus), dann die Wiedergabe geöffnet, die RAW-Datei finden und RAW Data Edit angeklickt werden. Die Kamera bearbeitet dann die gespeicherte RAW-Datei mit den vorhandenen Einstellungen und speichert das Ergebnis als JPEG. Es ist besser als nichts, aber es ist auch sehr unbeholfen und hat auch keine interaktive Einstellungsmöglichkeit.


Interessant wird die RAW-Bearbeitung in Verbindung mit den Effektfiltern. Gewöhnlich werden die Effektfilter bei der Aufnahme hinzugefügt, und das war’s. Es gibt keine Kopie des Bildes ohne den Filter. Wird das Bild als RAW-Datei ohne Effektfilter aufgenommen, kann die Kamera später auf ein Effektfilter eingestellt werden, die RAW-Datei aufgemacht und eine separate JPEG mit dem Effekt gespeichert werden. Es wäre nett gewesen, wenn Olympus diese tolle Sache auch in das Handbuch mit aufgenommen hätte, aber es funktioniert.


Etwas das möglicherweise nützlich sein könnte ist das Hinzufügen von kleinen Musikclips (30 Sekunden) in der Wiedergabe. Wer keinen Stift zur Hand hat z.B. kann eine kurze Memo aufzeichnen, wann und wo das Bild aufgenommen wurde. Außerdem können Audiountertitel aufgenommen werden, die während der Diashow wiedergegeben werden. Es wäre aber besser, wenn der Sound gleich beim Fotografieren mit aufgenommen werden könnte, statt zuerst in die Wiedergabe gehen, und dort das Audio aufnehmen zu müssen


Die beliebteste Bearbeitungsfunktion ist definitiv die Bildüberlagerung, die während der Aufnahme oder bei der Wiedergabe verwendet werden kann. Im Bearbeitungsmodus können bis zu drei RAW-Dateien übereinander gelegt werden, wobei die Dichte der Bilder sehr genau kontrolliert werden können. Wer mehr als drei Bilder überlagern will, kann einfach eine neue RAW-Datei abspeichern und diese mit zusätzlichen Bildern kombinieren.


Die E-P1 wird mit dem Programm Olympus Master 2 geliefert, sowohl mit Windows als auch mit Mac Version, sowie einer kostenlosen 30-Tage-Version von Olympus Studie 2 für beide Systeme und einem Testversion von ArcSoft Print Creations für Windows.

Der PictBridge-Druck ohne Computer und direkt an einen Drucker angeschlossene Kamera hat mehr Funktionen und ist flexibler als bei den meisten Kameras. Was die Erzeugung von DPOF-Dateien angeht, sind die Funktionen aber sehr einfach und das System ist klar verständlich und einfach zu nutzen.

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