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Einleitung
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01.Produktübersicht
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02.Farben
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03.Bildrauschen
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04.Auflösung
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05.Weißabgleich
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06.Beispielbilder
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07.Wiedergabe
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08.Ausstattung
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09.Bedienung
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10.Design & Handling
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11.Video Farben & Bildrauschen
Olympus PEN E-P1
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Video Bewegungserfassung & BildschärfeWeiter: Seite 14
Videofunktionen
Video Lowlight Verhalten
- Minimale Beleuchtungsstärke ist nicht sehr gut, könnte aber mit einem anderen Objektiv besser sein
- Lowlight-Farben sind sehr gut, wie immer bei videofähigen DSLR
- Lowlight-Bildrauschen war das größte Problem der E-P1 mit den schlechtesten Ergebnissen
| Umfassende Videotests und Analysen zur Verfügung gestellt von Andrea Soares |
Video: Minimale Beleuchtungsstärke (1,67)
Die minimale Beleuchtungsstärke der Olympus E-P1 war zwar nicht schrecklich, aber die Leistung war wirklich nichts besonderes. Die Kamera benötigte 20 Lux um die 50 IRE auf unserem Waveform Monitor, ein Lichtlevel ähnlich zu dem was die Panasonic GH1 und Canon 500D in diesem Test brauchten. Das Kit-Objektiv der E-P1 hat eine höchste Blendenöffnung von f/3,5, was nicht sehr viel ist. Ein schnelleres Objektiv mit einer größeren Blendenöffnung würde die minimale Beleuchtungsstärke erhöhen. Das ist einer der Vorteile von Wechselobjektiven. Mehr zu CamcorderInfos Testverfahren Minimale Beleuchtungsstärke
| Video: Erforderliche Mindestbeleuchtung * |
|
| * je geringer der benötigte Lux-Wert, desto besser das Bild |
Die E-P1 nimmt alle Videos mit einer Bildfrequenz von 30p auf, also hatten wir keine Alternative zum ausprobieren in diesem Test. Die Panasonic GH1 bietet drei Bildwiederholraten (1080/24p, 1080/30p, 720/60p) und die Canon 500D (1080/20p, 720/30p). Die Tabelle unten zeigt die minimale Beleuchtungsstärke aller Spiegelreflexkameras in ihren Framerates.
| Video: Minimale Beleuchtungsstärke | ||||
| Mode | Olympus E-P1 | Panasonic GH1 | Nikon D5000 | Canon T1I |
| Auto | 20 Lux (30p) | 17 Lux (24p) 31 Lux (30p) 36 Lux (60p) |
11 Lux (24p) | 26 Lux (20p) 26 Lux (30p) |
Video: Lowlight-Farbwiedergabe (7,69)
Die E-P1 hat eine bessere Farbgenauigkeit in schlechtem Licht als in
unserem Test bei gutem Licht. Die Farben der Kamera haben auch etwas
gesättigter und lebendiger ausgesehen. Das liegt wahrscheinlich
daran, dass die Kamera den Weißabgleich bei schlechtem Licht
besser gehandelt hat als bei gutem Licht. Die Kamera hat einen
Farbfehler von 4,7 (verglichen mit 7,28 in unserem Test bei gutem
Licht). Der Sättigungslevel beträgt 91,54 %. Mehr zu CamcorderInfos Testverfahren Lowlight-Farbwiedergabe
| Lowlight-Farbgenauigkeit | |
|
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| Farbtestgrafik (oben), Fehlerchart (rechts) | |
| Bei schlechter Beleuchtung hatte die Olympus E-P1 in unserem Farbwiedergabe-Test einen Fehlerwert von 4,7 und eine Sättigung von 91,54 %. (Die Grafik auf der rechten Seite zeigt die inkorrekte Farbwiedergabe. Die Richtung und Länge der Linien weisen darauf hin, wie die Kamera die einzelnen Farben verarbeitet). | |
Die Vergleichsbilder unten zeigen, dass die E-P1 nicht allein dasteht,
wenn es um gute Farbwiedergabe im Schwachlicht geht. Alle
videofähigen DSLR die wir testen durften reproduzieren sehr tiefe
und genaue Farben hier. Die E-P1 hat eigentlich das schlechteste
Ergebnis in dieser Gruppe. Alle Kameras in dieser Gruppe haben in diesem Test sehr gut abgeschnitten.
| Video: Vergleich Lowlight-Farbwiedergabe | |
|
|
| Olympus E-P1 | Panasonic GH1 |
|
|
| Nikon D5000 | Canon 500D |
Obwohl alle Kameras in diesem Test gut waren, gibt es deutliche
Unterschiede zwischen den Lowlight-Bildern. Die Nikon D5000 hat das
Bild weiterhin überbelichtet, die Canon 500D dagegen hat es stark
unterbelichtet (beide Kameras bieten eine manuelle
Belichtungseinstellung, um die Helligkeit des Bildes zu verbessern).
Die Panasonic GH1 hat das Bild ebenfalls etwas unterbelichtet, nur
nicht so viel wie die Canon. Die Olympus E-P1 zeigt den
gleichmäßigsten Farbverlauf in der Grauskala unserer
Testgrafik. Keine Schwarz oder Weiß verläuft ineinander und
die gesamte Grafik ist klar und deutlich.
| Video: Ergebnisvergleich Lowlight-Farbwiedergabe |
|
|
Video: Lowlight Bildrauschen (4,75)
Im Lowlight hat die Olympus E-P1 Probleme mit Bildrauschen. Wir
haben für die Kamera ein durchschnittliches Bildrauschen von 2,28
% gemessen. Das ist mehr als zwei mal so viel wie das, was wir bei der
Canon 500D gemessen haben und etwa vier mal so viel wie das gemessene
Bildrauschen der Panasonic GH1 und Nikon D5000. Es genügt zu
sagen, dass das sehr viel Bildrauschen ist, und definitiv im Bild der
E-P1 zu sehen (s.u.). Mehr zu CamcorderInfos Testverfahren Lowlight-Bildrauschen
| Video: Bildrauschen bei 60 lux Auto | |||
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Olympus E-P1 100% Crop |
Panasonic GH1 100% Crop |
Nikon D5000 100% Crop |
Canon 500D 100% Crop |
Das Bild oben zeigt deutlich die feine Rauschschicht, die von der E-P1
produziert wird, vor allem verglichen mit dem klaren und sauberen Bild
der Panasonic GH1. Die Nikon D5000 zeigt ein paar Verfärbungen und
Artefakte im Bild, es ist aber immer noch sauberer als das der E-P1.
Die Canon 500D hat ebenfalls ein paar Verfärbungen (vor allem in
den grünen Teilen des Bildes), aber das Bild hat weitaus weniger
Bildrauschen als die E-P1.
Mit dem Rauschfilter der E-P1 konnte das Bildrauschen gesenkt
werden. Mit dem Standard Rauschfilter schaffte es die Kamera das
Bildrauschen auf 1,13 % zu senken (immer noch mehr als die Konkurrenz).
Die Rauschunterdrückungs-Funktion hat merkwürdigerweise
überhaupt nicht geholfen (was den Verdacht erweckt, die
Rauschunterdrückung funktioniert nicht im Videomodus). Um weniger
Bildrauschen in Videos mit der E-P1 zu erhalten, muss also der Rauschfilter angestellt werden.
| Video: Ergebnisvergleich Lowlight Bildrauschen |
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Verglichen mit Consumer HD Camcordern ist das Rauschlevel der E-P1 gar nicht so schlimm. Modelle wie die Canon HF20 und die JVC GZ-X900 haben in unserem Lowlight-Test ähnliche Level produziert. Es ist nur, dass die E-P1 so viel schlechter performt hat als die restlichen Kameras. Videofähige Spiegelreflexkameras produzieren normalerweise sehr wenig Bildrauschen.
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