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Nikon D7000

Digitalkamera Test

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Beispielbilder
Nikon D7000
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Weißabgleich

  • Gute Performance des automatischen Weißabgleichs unter den meisten Lichteinflüssen, nur mit Glühlicht gibt es Probleme
  • Benutzerdefinierter Weißabgleich im Großen und Ganzen akkurat und bietet 5 Speicherplätze
  • Alle Presets können optimiert werden

Weißabgleich (6,42)

Wie die Farben auf Fotos aussehen hängt von der Lichtquelle, die das Motiv beleuchtet, ab – das ist der Weißabgleich. Das Auge passt sich automatisch an verschiedene Lichter an; eine Kamera muss dasselbe tun, und genau das testen wir hier. Wir beleuchten eine Farben mit drei Lichtquellen: Simuliertes Tageslicht, Fluoreszenzlicht und eine Tungsten-Glühbirne, die Glühlicht zu Hause nachempfindet. Die Testbilder nehmen wir sowohl mit automatischem als auch benutzerdefiniertem Weißabgleich auf, bei dem die Kamera das Licht vor der Aufnahme misst und beurteilt.

Mehr zu unserem Testverfahren Weißabgleich

Automatischer Weißabgleich (7,52)

Beim automatischen Weißabgleich haben wir gemischte Ergebnisse von der D7000 erhalten. Die Kamera hat das simulierte Tageslicht richtig gemessen und hat nur einen kleinen, kaum sichtbaren, Farbstich produziert; das Fluoreszenzlicht hat einen schwachen Farbfehler verursacht. Das große Problem ist das Glühlicht, aber fast alle Kameras haben damit Probleme und produzieren warme, gelblich verfärbte Fotos.
In der Grafik unten zeigt sich der gemessene Farbfehler. Je länger der Balken, in beiden Richtungen, desto höher der Farbfehler. Wie deutlich wird, hat die Kamera den größten Farbfehler bei Glühlicht produziert.

Automatischer Weißabgleich
Performancevergleich Automatischer Weißabgleich: Tageslicht

Im Vergleich zu den anderen Kameras in diesem Set ist die D7000 im Kunstlicht weder besser noch schlechter als die anderen: Alle haben Probleme mit dem Glühlicht große Probleme.

Performancevergleich Automatischer Weißabgleich: Glühbirnen

Fluoreszenzlicht ist für diese Kamera ein bisschen problematisch. Die D7000 hat den Weißabgleich dieser Lichtquelle in der Automatik falsch beurteilt und eine größere Farbabweichung produziert als die Vergleichskameras.

Performancevergleich Automatischer Weißabgleich: Leuchtstoffröhren

Manueller Weißabgleich (5,32)

Die D7000 kann einen benutzerdefinierten Weißabgleich vornehmen, indem sie das Licht vor der Aufnahme analysiert. Um diese Funktion zu nutzen, muss aber eine Probeaufnahme gemacht werden um das Licht zu beurteilen. Dafür muss die Weißabgleich-Taste gedrückt, die Kamera gegen ein weißes oder graues Objekt gehalten und dann der Auslöser gedrückt werden. Dabei wird kein Foto gemacht, sondern der benutzerdefinierte Weißabgleich an diesem Motiv kreiert. Bei der D7000 ist diese Funktion sehr gut und der Farbfehler ist nur wenige Hundert Grad.

Ergebnisvergleich Weißabgleich
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Die D7000 hat viele Weißabgleichfunktionen und -steuerungen. Neben dem automatischen Weißabgleich gibt es 12 Presets (einschließlich 6 verschiedenen Fluoreszenzlichtern), eine Direkteingabe und fünf Speicherplätze für benutzerdefinierte Einstellungen. Im automatischen Weißabgleich gibt es auch die Möglichkeit den warmen Farbton von Innenbeleuchtungen zu erhalten.

Arten Weißabgleich
Anzeige Betriebsart Farbtemperatur
Auto 3500-8000K
Glühlampe 3000K
Fluoreszenz 2700K (Natriumdampflampe), 3000K (Warmweißes Licht), 3700K (Weißes Licht), 4200K (Kaltweißes Licht), 5000K (Tageslicht weiß), 6500K (Tageslicht), 7200K (Quecksilberdampflampe)
Direktes Sonnenlicht 5200K
Blitz 5400K
Bewölkter Himmel 8000K
Schatten 8000K
Farbtemperatur auswhälen 2500K-10000K
Preset Manuell -
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