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Nikon D7000

Digitalkamera Test
Nikon D7000
Seite 13

Video Lowlight Verhalten

  • Insgesamt ist die Performance hervorragend, vor allem mit der beeindruckenden minimalen Beleuchtungsstärke.
  • Farbwiedergabe im Lowlight besser als bei guter Beleuchtung
Umfassende Videotests und Analysen zur Verfügung gestellt von

Video: Mindestbeleuchtung (10,23)

In unserem Test zur Ermittlung der minimalen Beleuchtungsstärke hat die D7000 ein einwandfreies Ergebnis erhalten. Die Kamera benötigte nur 5 Lux Lichteinfall (was fast nichts ist), um ein Bild aufzunehmen, dass hell genug war um die 50IRE auf unserem Waveformonitor zu erreichen. Das ist ein hervorragendes Ergebnis, selbst für eine videofähige DSLR.

Mehr zu CamcorderInfos Testverfahren Minimale Beleuchtungsstärke

Ergebnisvergleich Video – Erforderliche Mindestbeleuchtung *
0

Alle hier getesteten Modelle haben in diesem Test gut abgeschnitten und jede Kamera ist besser als der normale Consumer Camcorder. Trotzdem ist die Performance der D7000 besonders beeindrucken. Beim Testen der minimalen Beleuchtungsstärke muss immer das benutzte Objektiv in Betracht gezogen werden, da es eine große Rolle in der Lowlight-Performance spielt. Das überaus gute Ergebnis der D7000 sagt also genauso viel über das Kit-Objektiv von Nikon aus wie über die Kamera selbst.

Video: Mindestbeleuchtung
Nikon D7000 Canon EOS 60D Sony Alpha SLT-A55 Nikon D300S
5 Lux (24p)
8 Lux (24p)
8 Lux (30p)
11 Lux
7 Lux Lux (24p)

Hier kommmt etwas Merkwürdiges: Die Nikon D7000 hat im Lowlight genauere Farben produziert als bei guter Beleuchtung. Außerdem hat die Kamera sattere Farben produziert (100,9 %). Der Farbfehler in diesem Test liegt bei guten 3,29 (mehr als einen halben Punkt besser als bei guter Beleuchtung).

Mehr zu CamcorderInfos Testverfahren Lowlight-Farbwiedergabe

Lowlight-Farbgenauigkeit
Fehlerchart
Die Grafik auf der linken Seite zeigt die inkorrekte Farbwiedergabe. Richtung und Länge der Linien weisen darauf hin, wie der Camcorder die einzelnen Farben verarbeitet.

Bei guter Beleuchtung hatte der Nikon D7000 in unserem Farbwiedergabe-Test einen Fehlerwert von und eine Sättigung von .

Wir mögen das Bild, das die D7000 im Schwachlicht produziert, es erinnert uns sehr an die hervorragende Performance der D300S in dieser Testreihe. Die D7000 hat aber einen Vorteil, und das ist die Bildschärfe (worauf wir im Abschnitt Lowlight-Bildrauschen unten näher eingehen). Die Canon 60D hat hier, mit lebendigen und angenehmen Farben, ebenfalls sehr gut abgeschnitten (siehe Vergleichsbilder unten). Das klarste Bild hat die Sony SLT-A55, aber die Kamera hat auch etwas unterbelichtete Videos im Lowlight-Test aufgenommen.

Ergebnisvergleich Video – Lowlight-Farbwiedergabe
6
7
8
9
12
Farbgenauigkeit

Mit einem Rauschlevel von 1,45 % hat die D7000 ein höheres Bildrauschen als andere videofähige DSLR. Trotzdem ist es kein sehr hoher Wert, verglichen mit den meisten Consumer Camcordern. Es ist also kein schlechtes Ergebnis, es ist nur, dass andere Spiegelreflexkameras besser sind.

Mehr zu CamcorderInfos Testverfahren Lowlight-Bildrauschen

Nikon D7000 Video: Bildrauschen bei 60 lux Auto

Nikon D7000
100% Crop

In den Bildausschnitten oben kann man deutlich die feine Körnung sehen, die von der D7000 in unserem Lowlight-Test aufgenommen wurden. Es ruiniert das Bild nicht, ist aber sichtbar – vor allem im Vergleich zum klareren Bild der Sony A55. Trotzdem hat die D7000 ein ziemlich scharfes Bild im Lowlight produziert, schärfer als das der D300S und sogar als das der Canon 60D. Dafür, dass die D7000 Nikon’s erste Full HD Spiegelreflexkamera ist, ist das schon beeindruckend.

Ergebnisvergleich Video – Lowlight Bildrauschen
6
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