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Nikon D7000

Digitalkamera Test
Nikon D7000
Seite 19

Fazit

Mit der Nikon D7000 erhält man ein Kraftpaket zu einem relativ vernünftigen Preis: Der Body allein kostet 1.189 Euro, mit dem Kit-Objektiv kostet sie 1.399 Euro. Das ist natürlich nicht billig, aber man bekommt auch was für sein Geld. Viele Funktionen, Features und benutzerdefinierte Optionen und schnellem Zugriff machen die D7000 für erfahrene Nutzer und Anfänger leicht bedienbar.

Performance:
In fast allen Tests hat die D7000 sehr gut abgeschnitten, vor allem in Farbwiedergabe, Bildrauschen, Lowlight und Dynamikumfang. Nur bei der Auflösung hatte die Kamera kleine Probleme, sie nimmt weniger scharfe Bilder auf als die Canon 60D. Mit der D7000 kann die Bildschärfe aber optimiert werden – und fast alle Nikon-Kameras haben etwas weichere Bilder. Wenn nötig kann die Schärfe auch mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen verbessert werden, es ist aber viel schwieriger ein Bild weicher erscheinen zu lassen.

Bei den niedrigeren ISO-Einstellungen produziert die D7000 sehr wenig Bildrauschen, was aber bei höheren ISO-Werten (3200 und höher) sichtbarer wird. In der höchsten ISO-Einstellung von 25600 ist das Bildrauschen auf fast 7 % angestiegen und hat alle Details in den schattigen Bereichen eliminiert. Mit der Rauschminderung ist es etwas besser gewesen, mehr Details hat die Kamera trotzdem nicht wiedergegeben.

Video-Performance:brought to you by CamcorderInfo.com
Nikon hat ein paar gute Sachen in die D7000 eingebaut. Die Kamera hat mehr Bildfrequenzen, mehr manuelle Einstellungsmöglichkeiten und eine bessere Performance als alle anderen videofähigen DSLR von Nikon. Es ist auch die erste Nikon DSLR die Full HD 1080p Videos aufnimmt und den MPEG-4 statt Motion JPEG benutzt. Während alle diese Funktionen dazu beitragen, die D7000 zur bisher besten videofähigen DSLR von Nikon zu machen, muss noch einiges verbessert werden, wenn die Kameras wirklich eine Chance gegen Canon oder Sony haben sollen. Die Änderungen, die Nikon gemacht hat, finden wir klasse, aber es muss noch ein bisschen was gemacht werden um sie zu einer der Top-DSLR mit Video zu machen.

Komponenten:
Die D7000 hat eine viele sehr gute Komponenten, einschließlich eines 3 Zoll großen LCD mit 921.000 Bildpunkte und zwei Speicherkartensteckplätzen. Mit diesem Feature ist die Kamera viel Flexibler, man kann JPEG auf eine Karte und RAW-Bilder auf die andere speichern oder Aufnahmen doppelt abspeichern – alle, die viel Fotografieren (egal ob professionell oder als Hobby) und schon mal eine kaputte Speicherkarte hatten, werden es zu schätzen wissen.

Handling:
Die D7000 ist eine große, etwas klobige Kamera, die aber gut in die Hand passt, die wichtigsten Funktionen sind leicht zu bedienen, auch im Suchermodus, wo die Einstellungen vorgenommen werden können ohne das Auge vom Sucher zu nehmen. Sie ist aber auch ein bisschen schwer und ist, vor allem mit größeren Objektiven, unangenehm bei längeren Aufnahmen.

Der Live View Modus der D7000 ist gut umgesetzt, einer der besten die wir bisher an einer Spiegelreflexkamera gesehen haben. Man kann schnell und einfach in die Live View umschalten und die Bilder werden scharf und klar auf dem Monitor wiedergegeben. Doch das Fokussieren ist immer noch ein Problem: Im Live View Modus wird der Hauptsensor für die Scharfstellung benutzt, der viel langsamer ist als der Fokussensor im Standardmodus. Außerdem ist der Fokus der D7000 in Live View furchtbar langsam im Vergleich zur Sony SLT-A55, die einen lichtdurchlässigen Spiegel hat, und so den Fokussensor auch in Live View benutzen kann.

Bedienung:
Alle Tasten und Wahlräder der D7000 sind gut platziert und leicht zu bedienen und es ist einfach Einstellungen, selbst bei Nutzung des Suchers, vorzunehmen. Manche Bedienteile sind ein bisschen schwieriger zu erreichen: ISO und Weißabgleich zum Beispiel sind links vom LCD angebracht, und ein bisschen schwierig zu erreichen. Es wäre besser, wenn auch diese Tasten auf der rechten Seite des Gehäuses wäre.

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