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Einleitung
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01.Produktübersicht
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02.Farben
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03.Bildrauschen
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04.Auflösung
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05.Weißabgleich
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06.Beispielbilder
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07.Wiedergabe
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08.Ausstattung
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09.Bedienung
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10.Design & Handling
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11.Video Farben & Bildrauschen
Nikon D7000
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Bedienung
Ausstattung
- Großes, robustes Gehäuse hält viel aus
- CMOS Bildsensor nimmt 16,9 Megapixel-Fotos auf
- Optischer Sucher
- Klarer, heller LCD-Monitor – leider fest und unbeweglich
- Zwei SD/SDHC/SDXC Kartensteckplätze
Sensor (3,00)
Die D7000 hat einen 23,6 × 15,6 mm großen CMOS Sensor, der Fotos mit einer Auflösung von 16,9 Megapixel aufnehmen kann. Das entspricht ca. der 1,5-fachen Brennweite bei Kleinbildkameras. Mit diesem Sensor können auch Full HD Videos (1920 × 1080) mit 24 Bps oder HD Videos mit 720/30p aufgenommen werden.
Sucher (9,75)
Oben an der Kamera ist ein optischer Pentaprismensucher eingebaut. Laut Nikon bietet dieser ein Gesichtsfeld von 100 %. Der Sucher ist einfach und angenehm – der einzige Nachteil für Brillenträger ist die Gummiabdeckung, die einen Abdruck hinterlässt, diese kann aber abmontiert werden. Für die Dioptrieeinstellung ist ein kleiner Drehschalter rechts vom Sucher zuständig.
Im Sucher werden sehr viele Informationen angezeigt, einschließlich der Fokuspunkte, Akku- und Speicherkartenstatus sowie Aufnahmeinformationen in einem Balken. Fast alle Funktionen und die entsprechende Einstellung werden hier angezeigt. Mit etwas Übung können Funktionen wie ISO, Verschlusszeit, Blende oder Fokuspunkte eingestellt werden ohne das Auge vom Sucher wegzunehmen. Weißabgleich, Bildgrößen oder Farbmodi können aber nur über das LCD eingestellt werden.
LCD (10,11)
Das LCD der D7000 ist 3 Zoll groß und hat eine Auflösung von 921.000 Bildpunkten. Leider ist der Monitor am Gehäuse fixiert und kann nicht gedreht, geschwenkt werden o.ä. wie z.B. bei der Canon 60D.

Schärfe und Klarheit des Bildschirms sind aber sehr gut und die Bilder werden klar wiedergegeben, nur in direktem Sonnenlicht wirken die Farben etwas fad. Menüs und Texte sind gut leserlich. Wenn die Kamera nicht in Live View ist, können Aufnahmeinformationen angezeigt werden. Mit der mitgelieferten Plastikabdeckung kann das LCD vor Kratzern und ähnlichem geschützt werden.
Wird die Info-Taste während der Aufnahme gedrückt, zeigt der Bildschirm Aufnahmeinformationen an (wie der Sucher):

LCD-Panel
Oben auf dem Gehäuse ist ein zweites LCD eingebaut, der ebenfalls Aufnahmeinformationen anzeigt. Dieser ist nicht so überfüllt, und zeigt mur die wichtigsten Funktionen an.

Blitz (9,25)
Es gibt zwei Möglichkeiten für Blitzaufnahmen: Ein integrierter Aufklappblitz, der in das Suchergehäuse eingebaut ist, und ein Zubehörschuh, an den externe Blitzgeräte angeschlossen werden können. Der integrierte Blitz ist zwar klein, reicht aber für den normalen Gebrauch und in kompletter Dunkelheit belichtet er Objektive in einer Entfernung von bis zu 3,6 Metern.
Um einen externen Blitz anzuschließen hat Nikon einen Standard Zubehörschuh eingebaut, mit dem alle Blitzgeräte funktionieren. Natürlich sagt Nikon, dass ihre Blitze am besten funktionieren – und sie bieten auch eine ganze Menge an Blitzgeräten an. Es gibt auch viele Spezialblitze (Macro- und Ringlichtmodelle) die kompatibel sind.
Objektivfassung (11,00)
An der D7000 hat Nikon sein F-Bajonettanschluss (mit AF-Kupplung und AF-Kontakten) eingebaut, das mit einer großen Anzahl an Objektiven kompatibel ist (von Ultraweitwinkel bis Objektive mit langen Festbrennweiten). Es gibt auch viele Objektive von Drittanbietern die mit dem Nikon-F Anschluss kompatibel sind. Ältere Objektive könnten zum Problem werden (Nicht-CPU Modelle haben eine eingeschränkte Funktionalität), aber die D7000 funktioniert mit den meisten. Weitere Informationen gibt es auf Nikons
Objektive, die für Kleinbildkameras ausgelegt sind (so wie die DX-Format Objektive) haben eine 1,5x so große Brennweite, wenn sie mit der D7000 benutzt werden – das bedeutet ein 24 mm Objektiv entspricht einem 36 mm Objektiv und ein 300 mm Objektiv entspricht einem 450 mm Objektiv. Für lange Teleobjektive ist das großartig, mit Weitwinkelobjektiven kann das nerven.
| Beispielfotos Zoomfaktor | ||
|---|---|---|
| 18,0 mm | 42,0 mm | 105,0 mm |
![]() |
![]() |
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Akku (9,00)
Im Lieferumfang der D7000 ist ein EN-EL15 Akku mit einer Kapazität von 1900 mAh. Laut Nikon reicht eine Ladung für 1050 Aufnahmen – und kommt der Wahrheit wahrscheinlich ziemlich nahe. Das Akku unseres Testmodells hat viel durchhalten müssen, bevor wir es wieder aufladen mussten.
Speicher (5,50)
Kameras mit zwei Speicherkartensteckplätzen sind nichts ungewöhnliches (die Sony SLT-A55 hat je einen Kartensteckplatz für SD/SDHC/SDXC sowie Memory Stick Karten), die D7000 ist aber anders. Die zwei SD/SDHC/SDXC Steckplätze können gleichzeitig mit verschiedenen Funktionen benutzt werden:
- Backup: Aufnahmen werden gleichzeitig auf beiden Karten gespeichert.
- Overflow: Die Kamera speichert alles auf die erste Karte, bis diese voll ist, und wechselt dann automatisch auf die zweite. Während auf eine Karte gespeichert wird, kann die zweite herausgenommen werden.
- RAW Slot1 – JPEG Slot2: Die Kamera speichert RAW-Dateien auf eine und JPEG auf die andere Karte.
Für den Fotografen bietet das sehr viel Flexibilität, vor allem wenn RAW- und JPEG-Dateien separat genutzt werden sollen. Diese Funktionen sind aber nicht im Videomodus verfügbar, hier kann nur ausgewählt werden, auf welche Karte gespeichert werden soll.
Anschlüsse (4,50)
Alle Anschlüsse der D7000 befinden sich unter zwei Abdeckungen auf der linken Seite. Unter der oberen sind AV-, USB und HDMI-Mini-Anschlüsse, darunter sind Mikrofon- und GPS-Anschlüsse. An diesen Anschluss kann nur ein GP-1 (185 Euro) GPS-Empfänger angeschlossen werden, mit dem Bilder mit Standort und genauer Uhrzeit getagt werden können.
Sonstige Funktionen
GPS – Die D7000 hat keinen eingebauten GPS-Empfänger, aber es kann einer angeschlossen werden. Der GP-1 kostet 185 Euro (UVP), der Anschluss befindet sich neben dem Mikrofon. Damit können Fotos mit Zeit, Datum und Standort gekennzeichnet werden.
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