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Nikon D5100

Digitalkamera Test

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Nikon D5100
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Weißabgleich

Exakter benutzerdefinierter und automatischer Weißabgleich in den meisten Lichtverhältnissen, manchmal aber etwas zimperlich.

Weißabgleich (6,89)

Die Weißabgleich-Einstellungen der D5100 sind sowohl über das Schnellmenü als auch über das Hauptmenü erreichbar, der neue benutzerdefinierte Weißabgleich ist aber nur im Hauptmenü zu finden. Abspeichern kann man den benutzerdefinierten Weißabgleich nicht, aber die D5100 hat ziemlich viele Voreinstellungen. Insgesamt ist der Weißabgleich ziemlich exakt, die Automatik hat aber Schwierigkeiten die bei der Neuvermessung sich ändernder Lichtquellen.

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Automatischer Weißabgleich (9,74)

Einfach ist die Einstellung des benutzerdefinierten Weißabgleichs mit der D5100 nicht, aber das ist es bei Consumer-DSLR fast nie. Viele Nutzer werden sich an die Automatik der Kamera halten. Es gibt einige automatische Voreinstellungen, wir haben aber nur die normale Automatik getestet – und die ist meistens exakt, hat unter Glühlampenlicht aber Schwierigkeiten.

Bei Tageslicht ist der automatische Weißabgleich recht genau, produziert aber manchmal eine blauen Farbstich. Die einzige Möglichkeit das zu korrigieren ist, die Kamera komplett aus- und wieder einzuschalten und die Belichtung neu zu messen. Allgemein lässt sich sagen, dass der automatische Weißabgleich der D5100 Fotos mit einem sehr geringen Farbfehler (unter 2) und einer Temperaturabweichung von nur 143 Kelvin aufnimmt.

Glühlampenlicht hat der automatische Weißabgleich nicht gut verarbeitet, aber fast jede Kamera hat mit diesem Licht Probleme. Im automatischen Weißabgleich hat die D5100 einen durchschnittlichen Temperaturfehler von 1745 Kelvin unter Kunstlicht. Das ist viel schlechter als bei den anderen Lichtquellen, die wir testen, aber auch ziemlich normal für Consumer-DSLR.

Obwohl die Automatik der Kamera so gut funktioniert, bietet die D5100 viele Voreinstellungen für Leuchtstofflampen. Mit dem automatischen Weißabgleich hat die Kamera einen durchschnittlichen Temperaturfehler von 97,67 Kelvin bei Warmweißen Leuchtstofflicht. Das ist außergewöhnlich genau und sogar besser als im benutzerdefinierten Weißabgleich unter den gleichen Bedingungen.

Manueller Weißabgleich (4,03)

Im benutzerdefinierten Weißabgleich hat die D5100 einen ziemlich exakten Weißabgleich vogenommen, und zwar in fast allen Lichtverhältnissen, außer im Warmweißen Licht, wo sie einen relativ großen Temperaturfehler von 269 Kelvin verursacht. Unter Kunstlicht ist der Weißabgleich nur um 152 Kelvin und um 111 Kelvin bei Tageslicht daneben. Für die Einstellung des “Eigenen Messwerts” muss man das Hauptmenü öffnen, was etwas mühevoller ist, aber der automatische Weißabgleich sollte für die meisten Lichtverhältnisse gut genug sein.

Bei diesem Kamera-Level ist es überhaupt kein Wunder, dass alle Vergleichskameras in dieser Gruppe gut abgeschnitten haben. Die D5100 und die D7000 sind dabei im Mittelfeld, wobei die Sony A55 und die Canon 600D besser sind und die Pentax K-5 knapp dahinter ist.

Ergebnisvergleich Weißabgleich
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7
10

Die D5100 hat ziemlich viele Weißabgleich-Modi: Automatisch, Kunstlicht, Leuchtstofflampe, Direktes Sonnenlicht, Blitzlicht, Bewölkter Himmel, Schatten, Eigener Messwert. Für Leuchtstofflampe gibt es 7 Einstellungen, je nachdem welche Art von Neonlicht benutzt wird (von der Natriumdampflampe zu heißen Quecksilberdampflampen). Alle Weißabgleich-Einstellungen, außer “Eigener Messwert”, haben Feinabstimmung (auf Grad Kelvin).

Arten Weißabgleich
Anzeige Betriebsart Farbtemperatur
Automatisch N/A
Kunstlicht 3000K
Leuchtstofflampe 2700-8000 K
Direktes Sonnenlicht 5200K
Blitzlicht 5400K
Bewölkter Himmel 6000K
Schatten 8000K
Eigener Messwert N/A
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