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Nikon D5100

Digitalkamera Test

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Vergleich Pentax K-5
Nikon D5100
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Fazit

In vielen Bereichen ist die Nikon D5100 was die D5000 hätte sein sollen: Eine verbesserte Version der D90; leichter, billiger und mit einer Videofähigkeit die mehr als nur Spielerei ist. Klar, die D7000 ist ein direkterer Nachfolger der D90, die D5100 bietet aber den gleichen Bildsensor, verbessertem permanentem Liveview-Autofokus und einem ausklappbaren LCD. Insgesamt ist die D5100 wohl die beste DSLR unter 1000 Euro, die wir bisher getestet haben.

Performance:
In den letzten zwei Jahren ist der von Sony entwickelte Bildsensor in einigen Kameras von Pentax, Sony und Nikon eingebaut worden. Es ist ein Kraftpaket mit 16,2 Megapixel, und Nikon hat ihn, seit er in der D7000 eingebaut war, umgerüstet wurde. Das Ergebnis ist eine Kamera, die Videos mit 1080/30p aufnehmen kann und Fotos mit genaueren Farben produziert als so ziemlich alle anderen DSLR, die wir getestet haben. Im Bereich des Dynamikumfangs ist die wahrscheinlich größte Ergänzung, da die D5100 hier ganz klar besser ist als die Konkurrenz.

Video-Performance:brought to you by CamcorderInfo.com
Die Videos der D5100 erinnern an die der D7000, mit wenigen Artefakten oder Signalstörungen. Allerdings hat die D5100 mehr Bildrauschen als wir es von DSLR-Videos gewöhnt sind. Sie hat auch ein paar Probleme mit Nachzieheffekten und Geisterbildern, aber Nikon hat es geschafft den Rolling-Shutter-Effekt zu reduzieren, den die früheren videofähigen Modelle wie die D90 und die D5000 geplagt haben.

Komponenten:
Nikon setzt das Weglassen des Autofokusmotors im Gehäuse seiner Einsteigermodelle mit der D5100 fort. Das bedeutet, es können nur Nikkor AF-S und AF-I Objektive benutzt werden können, wenn man die Vorzüge des Autofokus nutzen will. Es gibt schlimmeres, vor allem, weil Nikon viele Objektive im Angebot hat. Das Innere und Äußere der D5100 ist vorwiegend aus Plastik, was sie zu einem Leichtgewicht macht aber auch weniger strapazierfähig. Sie fühlt sich aber stabil genug an.

Handling:
Die Änderungen im Design der D5100, im Vergleich zur D5000, sind bei ein großer Vorteil bei der Handhabung. Das Umsetzen der Tasten von der linken auf die rechte Seite des LCD war eine gute Idee, so wie der Liveview-Hebel am Moduswahlrad. Die Kamera ist kräftig und bietet Stabilität ohne zu schwer zu sein. Der Griff ist nur ein bisschen besser und hat eine etwas verjüngte Oberseite, mit der es leichter ist den Zeigefinder auf den Auslöser zu legen.

Bedienung:
Zweifellos ist die D5100 eine Einsteigerkamera. Anders als bei der D7000 fehlen der D5100 die vielen Anpassungsoptionen. Trotzdem hat sie das komplette Set an manuellen Kontrollen sowie den neuen Effektmodus. Es gibt nur eine programmierbare Funktionstaste, die aber nur einen eingeschränkten Nutzen hat. Es ist eine sehr einfach verständliche Kamera und die Kombination von Kreativmodi und manueller Steuerung wird vielen Fotografen, vom Einsteiger über erfahrene bis hin zu den preisbewussten, sehr gefallen.

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