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Nikon D5000

Digitalkamera Test

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Beispielbilder
Nikon D5000
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Weißabgleich

  • Weniger genau als andere Kameras in unserem Test, aber gut
  • Automatischer Weißabgleich produziert auffallend warme Bilder unter normaler Belichtung
  • Große Auswahl an Voreinstellungen für den Weißabgleich, inkl. einer erweiterten Leuchtstofflampen-Funktion

Weißabgleich (9,37)

Um die Leistung des Weißabgleichs zu testen fotografieren wir in drei Belichtungsumgebungen mit dem automatischen Weißabgleich. Dann nehmen wir, unter den gleichen Bedingungen, die Fotos mit benutzerdefiniertem Weißabgleich. Die kombinierten Punkte der Nikon D5000 waren fast die gleichen wie die der Nikon D90. Ein mittelmäßiges Ergebnis, das aber etwas besser ist als das der Canon 500D.

Für den Test nutzen wir den X-Rite Judge II, das ein gleichmäßiges Licht mit einer Reihe von Farbtemperaturen produziert, und fotografieren die ColorChecker Farbtafel. Den Farbfehler messen wir mit Hilfe von Imatest.

Mehr zu unserem Testverfahren Weißabgleich

Automatischer Weißabgleich (10,35)

Der automatische Weißabgleich hatte ein paar Schwierigkeiten mit Glühlicht, wie die meisten Kameras, und die Fotos haben diesen orangen Farbton, die man oft bei diesem Licht sieht. Fotos, die bei Beleuchtung mit Leuchtstofflampen aufgenommen werden, waren ein bisschen warm aber nicht zu schlecht, bei Tageslicht waren die Ergebnisse halbwegs vernünftig. Die Balken in der Grafik unten veranschaulichen den Farbfehler, je kürzer, desto besser.

Automatischer Weißabgleich

Die Fotos der D5000, die wir im Tageslicht aufgenommen haben haben kältere Farben als die meisten anderen, aber nicht zu sehr und sind wesentlich genauer als die der Canon 500D.

Performancevergleich Automatischer Weißabgleich: Tageslicht

Bei Glühlicht konnte die D5000 die Ergebnisse der D90 nicht toppen, steht aber immer noch gut da.

Performancevergleich Automatischer Weißabgleich: Glühbirnen

Beide Nikons haben, bei Leuchtstofflampenbeleuchtung, einen wärmeren Farbton produziert als erwartet.

Performancevergleich Automatischer Weißabgleich: Leuchtstoffröhren

Manueller Weißabgleich (8,39)

Die Umstellung auf den manuellen Weißabgleich hat die Ergebnisse der D5000 bei Tageslicht nicht geändert. Die Fotos unter Glühlicht und Leuchtstoff waren aber weit besser als die mit dem automatischen Weißabgleich. Wir hatten eine hohe Erwartung an die Farbgenauigkeit der D5000 mit dem manuellen Weißabgleich, doch die Ergebnisse sind nur durchschnittlich, verglichen mit den anderen hier getesteten Kameras.

Das Diagramm unten zeigt die gesamten Weißabgleichsergebnisse für alle Vergleichskameras. Die D5000 hat zwar ein besseres Ergebnis als die Canon 500D liegt aber weit hinter der Canon 1000D und der überraschend starken Pentax K2000.

Ergebnisvergleich Weißabgleich
0
3
6
9
12
15

Zusätzlich zum automatischen und manuellen Weißabgleich bietet die D5000 die 12 folgenden Voreinstellungen:

Arten Weißabgleich
Anzeige Betriebsart Farbtemperatur
NIKON-D5000-wb-shade.jpg Schatten 8000K
NIKON-D5000-wb-fluorescent.jpg Quecksilberdampflampe 7200K
NIKON-D5000-wb-fluorescent.jpg Tageslicht 6500K
NIKON-D5000-wb-cloudy.jpg Bewölkter Himmel 6000K
NIKON-D5000-wb-flash.jpg Blitzlicht 5400K
NIKON-D5000-wb-daylight.jpg Direktes Sonnenlicht 5200K
NIKON-D5000-wb-fluorescent.jpg Tageslicht (weiß) 5000K
NIKON-D5000-wb-fluorescent.jpg Kaltweißes Licht 4200K
NIKON-D5000-wb-fluorescent.jpg Weißes Licht 3700K
NIKON-D5000-wb-fluorescent.jpg Warmweißes Licht 3000K
NIKON-D5000-wb-incandescent.jpg Kunstlicht 3000K
NIKON-D5000-wb-fluorescent.jpg Natriumdampflampe 2700K

Die große Auswahl an Lampentypen für die Leuchtstoffbelichtung gefällt uns sehr, allerdings wird immer nur eine im LCD Informationsbildschirm angezeigt, der Rest ist im normalen Menüsystem zu finden. Standardmäßig ist auch die Einstellung des manuellen Weißabgleichs im normalen Menü. Wird er aber auf eines der programmierbaren Fn-Knöpfe gespeichert, dann kann einfach mit dem Menüwahlrad durch die Weißabgleichsmodi navigiert werden, durch Drücken des Fn-Knopfs kommt man zum manuellen Weißabgleich.

Hat ein Foto auf der Speicherkarte eine Weißabgleicheinstellung die in die Kamera kopiert werden soll, kann im Weißabgleichsmenü “Eigener Messwert” angewählt und dann “Bild verwenden” markiert werden. Damit kann das gewollte Foto ausgewählt werden und die Kamera nutzt den Weißabgleich für die nächsten Fotos.

Jeder der voreingestellten Weißabgleichswerte kann, an der Blau-Bernstein und Grün-Magenta Achse, feiner eingestellt werden um eine bessere Farbgenauigkeit oder einen bestimmten Effekt zu erzielen (beim manuellen Weißabgleich funktioniert das nicht). Leider wird für diese Einstellung ein Gitter auf dem Bildschirm zur Ansicht genutzt statt dem echten Foto, das die Effekte gleich zeigt.

Anders als bei teureren Nikon-Modellen, kann der Weißabgleich nicht direkt in Kelvin eingestellt werden.

Weißabgleich-Bracketing ist ebenfalls vorhanden. Ein Foto wird mit drei Weißabgleichswerten gespeichert – eines mit höherem Bernstein-, eines mit höherem Blauwert. Für die Zyan-Magenta-Achse gibt es keine Reihenbilder. Das Bracketing hat drei Einstellungsstufen.

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