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Einleitung
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01.Produktübersicht
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02.Farben
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03.Bildrauschen
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04.Auflösung
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05.Weißabgleich
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06.Beispielbilder
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07.Wiedergabe
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08.Ausstattung
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09.Bedienung
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10.Design & Handling
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11.Video Farben & Bildrauschen
Nikon D5000
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Video Farben & BildrauschenWeiter: Seite 13
Video Lowlight Verhalten
Video Bewegungserfassung & Bildschärfe
• Videos werden mit 24p und einer maximalen Auflösung von 1280 × 720 aufgenommen
• Die Kamera hat einen erheblichen Rolling-Shutter-Effekt bei schwankenden und ruckartigen Bewegungen
• Das Filmmaterial zeigt hohe Frequenzstörungen, gerade Kanten sehen schroff aus
| Umfassende Videotests und Analysen zur Verfügung gestellt von Andrea Soares |
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Video: Bewegungserfassung (5,95)
Die Bewegungserfassung ist definitiv etwas, dass in Betracht gezogen
werden sollte, wenn eine DSLR Kamera für Videoaufnahmen genutzt
wird. Die Nikon D5000 nimmt Videos mit 24p auf und hat keine zweite
Bildwiederholrate oder andere Aufnahmemodi. Diese 24p Aufnahme ist
vielleicht der größte Unterschied der Videoaufnahmen der
D5000 zu herkömmlichen Camcordern. Die meisten Camcorder nehmen
mit einer Bildfrequenz von 50i auf, die mit dem Zeilensprungverfahren
50 Felder pro Sekunde aufnimmt. Videos, die mit 24p aufgenommen sehen
ganz anders aus als 50i-Videos. 24p ist langsamer, erscheint manchen
ein bisschen abgehackt, und sieht mehr wie ein Kinofilm aus. Mit der
D5000 ist die Bewegungserfassung des Videos also nicht so flüssig
wie mit Camcordern. Ob das nun gut oder schlecht ist, ist reine
Geschmackssache und kommt auch darauf an, wie das Endprodukt aussehen
soll. Manche lieben die 24p Aufnahmen, andere können sie nicht
ausstehen. Beim Betrachten unserer YouTube Videos bitte beachten, dass
sie während des Hochladens sehr komprimiert wurden. Mehr zu CamcorderInfos Testverfahren Bewegungserfassung
Insgesamt hat die Nikon D5000 die Bewegungen nicht sehr gut erfasst. Die 24p Aufnahme war lange nicht so gleichmäßig wie die herkömmlichen 50i Videos und das Material zeigte viele Artefakte. Es waren auch Störungen im rechten Windrad zu sehen, das die schwarzen Balken gezackt aussehen ließ (wie ein Blitz). Da die D5000 nur progressive 24p Videos aufnimmt, hat sie nicht viele Nachzieheffekte oder Unschärfen produziert. Die Nikon D5000 hat auch einen schlimmen Rolling-Shutter-Effekt, was uns auch bei der Nikon D90 aufgefallen ist. Bei schnellem Schwenken oder ruckartigen Bewegungen entsteht ein Wobbeln – die Aufnahme sieht aus wie Wackelpudding. Dieses Problem hat auch die Canon 500D und ist etwas, das vielen DSLR Kameras Probleme bereitet aber kein Problem für HD-Camcorder. Der Rolling-Shutter-Effekt liegt an den großen CMOS-Sensoren in den Spiegelreflexkameras und dessen Verhältnis zur Verarbeitung der Kamera.
Die Canon 500D kann Videos mit 30p im 720p Modus aufnehmen, bei
Full-HDim 1080p Modus aber nur mit 20p. Merkwürdigerweise hat die
Canon weder einen 50i noch einen 24p Modus für Videoaufnahmen. Der
20p Modus ist so langsam, dass es mehr aussieht wie eine
Zeitlupenaufnahme als eine reguläre. Es gibt aber auch gutes zu
berichten in diesem Abschnitt. Artefakte sind nicht so vorherrschend
wie bei der D5000 und Nachzieheffekte sind ebenfalls sehr gering wegen
der progressiven Bildfrequenzen. Die 500D hat auch kein Problem mit
Bildstörungen im schwarzweißen Windrad, wie die Nikon.
Die Canon HF S100 bietet zusätzlich zu den 50i Aufnahmen noch eine
25p Bildwiederholrate. Dieses Aufnahmemodus ist nicht echt progressiv, wie die bei den DSLR Nikon und Canon 500D.
Stattdessen wird sie in 50i aufgenommen und in 25p herunter gerechnet.
Nur wenige werden einen kleinen Unterschied zur echt progressiven
Bildfrequenz der D5000 und dem herunter gerechneten Angebot der Canon HF
S100 erkennen. Der Effekt ist aber so ziemlich der gleiche, trotz der
unterschiedlichen Technik.
Eine kleine Randbemerkung zu den ganzen Bildwiederholraten: Die Nikon
D5000 hat weit weniger Artefakte in den Bildern als beide Camcorder.
Der 24p Modus hat auch natürlicher und gleichmäßiger
ausgesehen als der 24Produkts der Canon HF S100.
| Video: Ergebnisvergleich Bildschärfe |
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