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Fujifilm X100S

Erste Eindrücke

Dieser Test hat 2 Seiten

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Fazit

Erste Einschätzungen

Fujifilm hat ein einige Jahre vergeudet um den Übergang in die digitale Welt zu schaffen, aber mit der ersten X100, die 2011 auf den Markt kam, ist der Hersteller wieder sehr vielversprechend. Mit dieser Kamera haben sie sich auch bei Scharren von Fotografen beliebt gemacht.

Beim Launch war die X100 noch nicht ganz ausgereift, aber Fuji hat das eigenartige Verhalten über das folgende Jahr verbessert, weshalb der kleine komische Kauz immer noch so viele Liebhaber hat. Und das auch aus gutem Grund: Die Kamera hat den coolen Retrolook. Wichtiger noch, Dank des großen APS-C Sensors und des hellen 23 mm f/2.0 Objektiv produziert sie großartige Bilder. Sie ist viel leichter als eine DSLR und niemand wird sich merkwürdig fühlen, wenn er auf der Straße oder im Park ein paar Fotos aufnimmt – kein großer Griff, kein großes Objektiv.

Nach den vielen Firmware-Updates war das Einzige, das noch repariert werden musste, der Fokus – es ist also nicht überraschend, dass die X100S genau das tut. Wir haben das neue Modell bei der CES2013 genauer unter die Lupe genommen und sind sehr erfreut berichten zu können, Fuji hat das gesetzte Ziel anscheinend erreicht.

FI Hero

Stellt man die X100 und die X100S nebeneinander, sieht man keine Unterschiede… Außen.

Der schicke Retrolook und das entzückende Kontrollschema der alten Schule sind gleich geblieben. Auch das 23-mm-f/2 Objektiv wurde übernommen, sowie der einzigartige Hybrid-Sucher. Ein paar nicht so offensichtliche Änderungen könnten einem entgehen – Liebhabern wird aber nichts entgehen. Auffällig ist die Wendung des Schalters für den Sucher, was viel natürlicher ist und einfacher zu benutzen ist. Unsere US-Kollegen haben die alte X100* getestet – für alle, die spezifischere Informationen wollen.

Das Innenleben ist eine andere Geschichte. Die X100S wurde um Fujis X-Trans II APS-C-Format-Sensor gebaut – eine überarbeitete Version des proprietären Silikon, das in den Wechselobjektivmodellen X-Pro1 und X-E1 benutzt wird. (Die Original X100 nutzte einen Standard-APS-C-Sensor.) Nimmt man den Sensor der X-Pro1 als Anhaltspunkt, muss die Bildqualität für dieses Modell hervorragend sein. Der Bildprozessor wurde auch upgedatet und der EXR II wird JPEGs hoffentlich schneller bearbeiten und insgesamt schneller arbeiten.

Fokusgeschwindigkeit war die Achillesferse der X100. Sowohl Besitzer als auch Journalisten haben ihrem Frust Luft gemacht und Fuji hat sich die Kritik anscheinend zu Herzen genommen. In einem Schachzug, den wir in letzter Zeit allerdings von einigen Herstellern gesehen haben, hat Fuji die X100S mit zwei Autofokussystemen ausgestattet: Kontrast- und Phasenerkennung. Das neue Hybridsystem soll sicherstellen, dass die Kamera schneller und genauer fokussiert – in allen möglichen Lichtbedingungen. Es gibt auch zwei neue manuelle Fokushilfe-Features, die beide viel besser in der Handhabung sind.

The Fujifilm X100S from the front.
Die Fujifilm X100s von vorne
Beide Seiten der Fujifilm X100s
Die Fujifilm X100s von oben
Die Fujifilm X100s von unten - festgemacht an einen Tisch und zugeklebtem Batteriefach.
Das 23 mm f/2.0 Objektiv ist das gleiche wie das der X100
Der Hybridsucher ist ebenfalls von der X100 übernommen.
Standardanschlüsse: Multifunktion und HDMI
Die X100s ist etwas größer als die X20 – aber sehr kompakt für eine APS-C-Kamera
Mit diesem Schalter kann der Hybridsucher zwischen optik (mit Overlays) und elektronisch umgeschaltet werden.

Basierend auf – definitiv nicht wissenschaftlichen – Tests im CES-Ausstellungshallen, scheint die X100S schneller und genauer scharf zu stellen als im Original.

Es war schwer zu glauben, dass es schlimmer sein könnte als bei der X100, die selbst in mäßig schwierigen Situationen unzuverlässig war.

Der manuelle Fokus ist definitiv besser. Mit der X100 war es schwierig, weil die optische Portion des Suchers keine “durch-die-Linse” Sicht bietet, und der elektronische Sucher nicht scharf genug war, um feine Details richtig einzuschätzen. Schlimmer noch, es gab keine effektiven Fokushilfsfunktionen. Man braucht Adleraugen und einen Zauberstab um das hinzukriegen.

Dieses Mal hat Fuji zwei großartige Fokushilfsfunktionen hinzugefügt. Eine ist Peaking, mit der kontrastreiche Kanten und Ränder von scharfgestellten Objekten hervorgehoben wird. Ähnliche Features sind in Kameras wie der Sony NEX-7 und Pentax K-ß1 zu finden. Weitere Hilfe beim Scharfstellen stellt der “Digital Split Image Display”, einer digitalen Version des optischen Teils, das bei alten Kameras benutzt wurden. Es nutzt die Phasenerkennungspixel des Sensors, um den Fokus durch das Ausrichten von Bildteilen genau einzustellen. Egal womit, mit der X100S gelingt jedem ein superscharfes Bild.

Das andere Sorgenkind ist die Firmware. Wie erwähnt war die X100 beim Launch voller Bugs und Störungen. Aber Fuji hat ein paar Jahre mehr Erfahrung in der Entwicklung von Software für High-End-Kameras, und wir erwarten keine allzu großen Probleme.

FI Handling Photo 1
Die X100s ist etwas größer als die X20 – aber sehr kompakt für eine APS-C-Kamera

Wer die X100 mochte, wird die X100S noch mehr mögen.

as schöne Design der X100S und das intuitive Kontrollschema sind quasi genauso wie bei der X100 und Fuji scheint auch die Performance-Probleme in Angriff genommen zu haben. Sie hat sogar Teile, mit denen die schon sehr gute Bildqualität noch besser werden könnten.

Da Autofokus und Bildqualität zu den größten Verbesserungen gehören, gibt es noch immer viel, das wir nicht quantifizieren können. Uns stand nur ein vorgefertigtes Modell, das auch noch an einen Tisch festgemacht war, zur Verfügung – auf einer Messe, mit dem PR-Typen. Wir müssen die Kamera erstmal richtig testen, um ernsthafte Schlussfolgerungen zu ziehen. Ungeachtet dessen sind wir uns fast sicher, dass die X100S besser ist als ihre Vorgängerin.

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