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Canon EOS 7D

Digitalkamera Test

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Ausstattung

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Design & Handling
Canon EOS 7D
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Bedienung

  • Die zu erwartenden Einstellungsmöglichkeiten werden durch drei benutzerdefinierte Einstellungen erweitert
  • Livebild sieht gut aus, ohne Unschärfen oder Holprigkeiten wenn die Kamera bewegt wird
  • Der Fokus in Live View ist langsam
  • Keine voreingestellten Motivprogramme
  • Bildstile sind sehr flexibel; verbesserte Einstellungen können in drei offenen Slots gespeichert werden
  • Schnelles, neues Autofokus-System mit 19 Messfeldern
  • Ganz neue Level bietet die Fokus-Messfeldwahl in Zonen
  • Sehr schnelle Aufnahmerate mit hoher Serienkapazität
  • Schärfentiefenprüfung ist ebenfalls möglich

Aufnahmemodi (15,50)


Die 7D hat zwei automatische Belichtungsmodi: Das sehr eingeschränkte aber einfach zu bedienende Vollautomatik und die etwas seltsame Kreativ-Automatik, die ein wenig mehr Einstellungen und Flexibilität bietet; das aber nur in Verbindung mit einem merkwürdigen Einstellungssystem für Helligkeit und einer Verschwommenheit die auch bei den High-End Spiegelreflexkameras von Canon zu finden sind.

Aufnahmemodi
Vollautomatischer Modus
AF Autofokus, Betriebsart Einzelbild, Autoblitz und Standard Bildstil sind voreingestellt, die einzigen Einstellungen, die der Nutzer vornehmen kann sind Bildgröße und das Einschalten des Selbstauslösers
Kreativ-Automatik
Im Schnellzugriffsmenü sind fünf Schieberegler die dem Nutzer die verschiedene Einstellungen ermöglichen: Der Hintergrund von Verschwommen zu Scharf und die Belichtung von Dunkler zu Heller. Die Idee ist gut, die Ausführung ist es leider nicht. Diese Art der Bedienung ist weder anwenderfreundlich, noch gehört sie in eine Kamera, die über 1000 Euro kostet. Ein Plus ist aber, dass Kreativ-Automatik die Einstellung der Bildstile (Standard, Portrait, Landschaft und Monochrom) sowie Einzel- oder Serienaufnahmen erlaubt, was in der Vollautomatik nicht verfügbar ist. Der Blitz kann in diesem Modus übrigens auch ausgeschaltet werden.


Programmautomatik
Die Kamera passt Blendenwert und Verschlusszeit automatisch an die gegebenen Lichtverhältnisse an. Mit der Programmverschiebung wird die Belichtung beibehalten während der Fotograf die von der Kamera eingestellte Kombination aus Verschlusszeit und Blendenwert mit dem Hauptwahlrad verändern kann.


Blendenautomatik mit Autobelichtung
"Tv" steht für " Time Value" also Zeitwert. Der Fotograf stellt die Verschlusszeit mit dem Hauptwahlrad ein, die Kamera stellt den Blendenwert entsprechend der gegebenen Lichtbedingungen ein.
Zeitautomatik mit Autobelichtung
"Av" steht für "Aperture Value" also Blendenwert. Der Fotograf stellt die Blende mit Hilfe des Hauptwahlrades ein, während die Kamera die Verschlusszeit den Lichtverhältnissen entsprechend einstellt.
Manuelle Belichtung
Der Fotograf kann sowohl die Blende (mit dem Schnellzugriffswahlrad) und die Verschlusszeit (mit dem Hauptwahlrad) einstellen.
Langzeitbelichtung
Bei der Langzeitbelichtung wird so lange belichtet, wie der Auslöser gedrückt gehalten wird. Der Blendenwert kann mit beiden Wahlrädern eingestellt werden.






Kamera-Benutzereinstellungen
Hier kann der Nutzer eine Reihe von Einstellungen und Menüs speichern und über eine der drei Positionen am Hauptwahlrad auf diese zugreifen. Fast alle Menü- und Aufnahmeeinstellungen können hier gespeichert werden.


Live View (3,00)


Bei Drücken der Taste START/STOPP im Fotomodus wird die Live View angezeigt. Der Bildschirm zeigt dann eine 100 %-ige Ansicht des aufzunehmenden Fotos. Selbst bei schneller Kameraschwenkung zeigt das Livebild keine Unschärfen oder Ungleichmäßigkeiten, wie wir sie bei anderen DSLRs gesehen haben.

Im Handbuch steht, dass Live View "für stationäre Objekte geeignet ist". Bedenkt man die langsame Fokussierung, ist das durchaus richtig. Das System stützt sich auf einen kontrastorientierten Fokus, der gute (oder auch nicht so gute) 3 Sekunden braucht um das Motiv scharf zu stellen – in schlechten Lichtbedingungen sogar noch länger. Es ist auch passiert, dass wir ein positives Autofokus-Feedback bekamen, obwohl die Kamera, trotz Signalton und grünem Messfeld, das Motiv ganz offensichtlich nicht scharf gestellt hatte.

Der voreingestellte Live Modus AF zeigt ein Messfeld in der Mitte des Bildschirms an, der mit dem Multicontroller verschoben werden kann. Um die Scharfstellung zu überprüfen kann die Anzeige mit der Vergrößerungstaste, sowohl im Live Modus als auch bei der manuellen Fokuseinstellung, um das 5- oder 10-fache vergrößert werden. In Live View ist auch eine Fokussierung mit Gesichtserkennung verfügbar. Schließlich gibt es noch den Quick Modus. Dieser funktioniert mit dem Standardsystem, das auch bei Aufnahmen mit dem Sucher benutzt wird. Da der Spiegel bei Scharfstellung sofort herunter geklappt wird, wird die Live View kurzzeitig unterbrochen. Nachdem die Live View aber so lange für die Fokussierung braucht ist der Quick Modus die bessere Lösung.

Wird während der Live View Aufnahme die INFO-Taste gedrückt, erscheinen mehrere Anzeigeoptionen:

Live View Anzeige




Clean Display
Es wird nur das Fokusmessfeld angezeigt


Einfache Aufnahmeinfos
Verschlusszeit und Blende, Belichtungsausgleich, verbleibende Aufnahmen, ISO-Empfindlichkeit und Akkuprüfung werden ebenfalls angezeigt.






Volle Infoanzeige
Zusätzlich werden Weißabgleich, Bildstil, automatische Belichtungsoptimierung, Bildgröße und -format, Betriebsart, Autofokus und Belichtungssimulation angezeigt.
Histogramm
Wenn die Belichtungssimulation angeschaltet wird, kann ein Live-Histogramm angezeigt werden.




 
Elektronische Wasserwaage
Ist die Anzeige der Wasserwaage aktiviert, wird sie im Live View Modus angezeigt.



Bei ein- bzw. ausgeschalteter Belichtungssimulation kann in Live View zwischen der Anzeige der Belichtungsstufen des Fotos mit der aktuellen Belichtungseinstellung und der Standardbelichtung, für einfache Betrachung der Fotos, gewählt werden. Außerdem wird bei der Belichtungssimulation ein Live-Histogramm angezeigt.

Live View stellt die Kamera automatisch auf Mehrfeldmessung, außerdem können zwei Netzgitter angezeigt werden, eines mit neuen, das zweite mit 24 Kästchen.

In diesem Modus gibt es auch die Möglichkeit geräuschlose Aufnahmen zu machen, wobei es zwei Einstellungen dafür gibt. Ganz geräuschlos ist das Aufnahmen zwar trotzdem nicht, aber es ist definitiv leiser. Modus1, der Standardmodus, verringert das Aufnahmegeräusch und funktioniert auch bei Serienbildaufnahmen. Beim zweiten kann nur ein Foto aufgenommen werden und der Auslöser kann gehalten werden um das Aufnahmegeräusch zwischen zwei Bildern zu verzögern. 

Sehr praktisch im Live Modus ist die Möglichkeit die Kamera an einen Computer via USB anzuschließen und Aufnahmen über die EOS Utility Software einzustellen.

Motivprogramme (0,00)


Es gibt keine Motivprogramme in der 7D. In Anbetracht der anvisierten Käufer, Prosumer nämlich, und des Preises ist das aber kein großer Verlust. Trotzdem wären ein bisschen Auswahl gar nicht schlecht, vor allem, wenn die Kamera auch von unerfahrenen Amateurfotografen bedient wird, die nichts von Blendenwerten, Bildstilen und Verschlusszeiten wissen…



Bildeffekte (4,00)


Erfahrene Canon-Nutzer werden das Bildstil-System schon kennen, das ein paar einfache Einstellungen bietet sowie die Möglichkeit diese nach Geschmack zu optimieren und dies in einem von drei Platzhaltern abzuspeichern. Eine Utility-Software, mit der die Bildstile am Computer bearbeitet und in die Kamera geladen werden können, ist im Lieferumfang enthalten.

Die Effekte der sechs angebotenen Bildstile sind in den Bildern unten zu sehen. Die Beschreibungen sind aus Canons Handbuch kopiert.

Bildstile




Standard
Das Bild wirkt lebhaft, scharf und frisch. Dieser universelle Bildstil eignet sich für die meisten Aufnahmesituationen.
Porträt
Für schöne Hauttöne. Das Bild wirkt weicher. Geeignet für Nahaufnahmen von Frauen oder Kindern.






Landschaft
Für lebendige Blau- und Grüntöne in sehr scharfen und frischen Bildern. Geeignet für eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen.
Neutral
Dieser Bildstil ist für Benutzer geeignet, die Bilder auf dem Computer verarbeiten möchten. Für natürliche und gedämpfte Farben.






Natürlich
Dieser Bildstil ist für Benutzer geeignet, die Bilder auf dem Computer verarbeiten möchten. Wenn das Motiv bei einer Tageslicht-Farbtemperatur von unter 5200 Kelvin fotografiert wird, werden die Farben farbmetrisch an die Farben des Aufnahmegegenstandes angepasst. Das Bild ist matt und gedämpft.
Monochrom
Für Schwarzweißbilder.

Die fünf Bildstile können in vier Bereichen angepasst werden, wie in der Tabelle unten dargestellt. Die Änderungen können in einem von drei Slots für Benutzerdefinierte Bildstile gespeichert werden, die im gleichen Menü zu finden sind wie die Presets.

Bildeinstellungen
  Schärfe    0: Weniger scharfe Umrisse  +7: Scharfe Umrisse
Kontrast -4: Geringer Kontrast +4: Hoher Kontrast
Farbsättigung -4: Geringe Farbsättigung +4: Hohe Farbsättigung
Farbton   -4: Rötlich wirkender Hautton    +4: Gelblich wirkender Hautton

Im Bildstil Monochrom können Schärfe und Kontrast ebenfalls, wie oben gezeigt, eingestellt werden. Außerdem kann ein Tönungseffekt gewählt werden, das Schwarzweißbilder Sepia, Lila, Blau oder Grün färbt. Zusätzlich können Filtereffekte (siehe Tabelle) gesetzt werden, was den gleichen Effekt wie ein Farbfilter am Objektiv zur Folge hat. 

Filter Effekt
Kein ohne Effekt

Gelb Blauer Himmel wirkt natürlicher, weiße Wolken wirken frischer.
Orange Blauer Himmel wirkt etwas dunkler. Sonnenuntergänge wirken leuchtender.
Rot
Blauer Himmel wirkt deutlich dunkler. Herbstlaub wirkt frischer und leuchtender.
Grün
Hauttöne und Lippen wirken klarer. Laub wirkt frischer und leuchtender.

Fokus (18,00)


Die 7D hat einen Autofokus mit 19 Messfeldern. Hat das Objektiv einem höheren Blendenwert als f/5,6 funktionieren die Messfelder mit Kreuz-Fokussierung. Ist der Blendenwert des Objektivs f/2,8 oder höher, ist das mittlere Messfeld etwa doppelt so empfindlich gegen horizontale und vertikale Linien wie alle anderen.  

Die drei möglichen Fokuseinstellungen sind:

Einstellungsmöglichkeiten Fokus
x One-Shot AF
Auslöser halb herunter drücken, oder Taste AF-ON drücken, wenn die Kamera die Scharfstellung erreicht hat,
leuchtet der Schärfenindikator auf.



x AI Servo
Die Kamera fokussiert ein Objekt und bleibt auch darauf gerichtet, wenn sich das Objekt bewegt, solange der Auslöser halb durchgedrückt wird.
x AI Focus
Der Fokus wird im One-Shot-Modus durchgeführt, schaltet aber automatisch auf AI Servo, wenn sich das Motiv bewegt.


Uns ist schnell klar geworden, dass für uns die AF-Messfeldwahl in Zonen am besten war. Wie unten beschrieben, bietet diese Einstellung eine gute Kombination aus Steuerung und Flexibilität. Die Fokusmessfelder müssen nicht mit dem Multicontroller oder dem Hauptwahlrad verschoben werden, was ziemlich mühselig ist wenn die Kamera noch auf das Motiv gerichtet sein soll.


  Einstellungsmöglichkeiten Fokusbereich
Einzelfeld AF (Manuelle Wahl) 
Der Nutzer wählt einen von 19 Fokusmessfeldern mit Hilfe des Hauptwahlrads oder des Multicontrollers aus.
Zonen AF
Die Messfelder werden in fünf Zonen unterteilt (siehe unten), und die Kamera nutzt ein Messfeld in der Gruppe für den Autofokus. Sehr nützlich für sich bewegende Motive oder Objekte in einem bestimmten Teil des Bildschirms.
Automatische Wahl: 19 AF-Messfelder
Alle AF-Messfelder werden zur Fokussierung verwendet. Sind mehrere Objekte scharf gestellt, leuchten die entsprechenden Messfelder im Sucher auf. Dieser Modus ist in der Vollautomatik und in der Kreativ-Automatik eingestellt.
Spot-AF (Manuelle Wahl)
Entspricht der Funktion Einzelfeld AF. Das ausgewählte Messfeld erfasst jedoch einen kleineren, punktgenauen Bereich für die Scharfstellung.
AF-Feld Ausweitung (Manuelle Wahl)
Der Nutzer wählt manuell die Messfelder, die benachbarten Messfelder werden zur Scharfstellung aber ebenfalls verwendet, was die Fokussierung von sich bewegenden Motiven vereinfacht.



Das Bild unten zeigt die möglichen Einstellungen im Zonen AF. Das Wechseln der Zonen während den Aufnahmen ist schnell und effizient: Einfach die AF-Messfeld-Taste auf der Rückseite (oben rechts) der Kamera drücken und mit dem Hauptwahlrad kann eine der Optionen, die im Sucher und auf dem LCD angezeigt werden, gewählt werden.

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Die fünf Messfeldzonen im AF-Zonenmodus


Die 7D hat keine Autofokusassist-Leuchte. An ihrer statt können mit dem integrierten Blitz kurze Lichtblitze erzeugt werden, die der Kamera beim Fokussieren helfen sollen. Uns ist die echte Leuchte lieber, da sie eine weniger auffällige Lösung bietet wenn man unbemerkt Fotos aufnehmen will.

Beim manuellen Fokus zeigt das grüne Licht im Sucher an, ob das Motiv scharf gestellt ist, wenn der Auslöser halb durchgedrückt wird.



Belichtung (5,50)


Die Belichtungsausgleich umfasst einen ±5 EV Bereich in Drittel- oder Halbstufen, die mit dem Schnellwahlrad eingestellt werden. Merkwürdig ist nur, dass sowohl der Monochrom-LCD als auch der Sucher nur Einstellungen von ±3 EV anzeigen. Um alle Werte anzuzeigen muss die hintere LCD-Infoanzeige gecheckt werden oder das Belichtungsausgleich- bzw. das Belichtungsreihenautomatik-Menü.

Belichtungsreihenautomatik ist in einem Bereich von 3 EV in Drittelstufen verfügbar. Wird bei Serienbildaufnahmen der Auslöser gedrückt gehalten, hört die Kamera nach drei Bildern automatisch auf. Alternativ kann der Auslöser drei mal gedrückt werden.

Belichtungsausgleich Automatische Belichtungsreihe
±5 EV in 1/3 oder 1/2 EV Stufen 3 Fotos in einem Bereich von 3 EV in 1/3 Stufen

Für den Dyamikumfang gibt es zwei Einstellungssysteme: Der Auto Lighting Optimizer (automatische Belichtungsoptimierung) korrigiert die Belichtung sowohl in hellen als auch in schattigen Bereichen des Bildes an um die Detailschärfe zu verbessern, was besonders bei Aufnahmen mit Hintergrundbeleuchtung nützlich ist. In Vollautomatik und Kreativ-Automatik ist die Belichtungsoptimierung auf Standard eingestellt.Die Highlight Tonwert Priorität passt, wie der Name andeutet, nur die Gradation in hellen Bereichen an um Überbelichtung zu vermeiden

Serienaufnahmen

Bildserie (7,49)
Eine der wesentlichen Stärken der Canon 7D sind die Reihenbildaufnahmen. Laut Handbuch kann die DSLR fortlaufend bis zu 8 Bilder pro Sekunde aufnehmen. In unserem Test hat die 7D, die mit einer schnellen UDMA-Karte ausgestattet war, sehr zufriedenstellende 7,49 Bilder pro Sekunde aufgenommen. Bevor der Zwischenspeicher voll ist und damit die Aufnahmegeschwindigkeit verlangsamt, können maximal 100 Bilder (große JPEGs) geschossen werden.


Zeitvergleich Bilderserie
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Betriebsart/Reihenbilder (8,00)
Es stehen zwei Geschwindigkeitseinstellungen zur Verfügung: Hoch (mit einer maximalen Geschwindigkeit von 8 Bildern pro Sekunde) und Niedrig (3 Bilder pro Sekunde). Die maximale Anzahl hängt natürlich von der Größe und dem Format der Aufnahmen ab: Mit feinen JPEGs können 94 Aufnahmen auf eine CompactFlash Karte oder 126 mit einer UDMA-Karte gespeichert werden. Für RAW-Dateien, ohne JPEG, ist die maximale Bildanzahl 15, egal mit welchem Speicherkartentyp.


Schärfentiefenprüfung (1,50)


Wenn die Schärfentiefenprüfungstaste gedrückt wird stoppt die Kamera das Objektiv bei der eingestellten Blendenöffnung, damit überprüft werden kann, wie viel von der Aufnahmeszene scharf gestellt ist. Die Taste befindet sich links unter der Objektivfassung und ist klein und die Positionierung ist unpraktisch. Dankbar sind wir trotzdem, wenn man bedenkt wie viele Spiegelreflexkameras keine Schärfentiefenprüfung haben.

Messmethoden (9,00)


Mit der 7D führt Canon ein neues Messsystem mit 63-Messvektoren ein, das nicht nur Lichtlevel, sondern auch Fokus- und Farbinformationen für die Berechnung der Belichtungseinstellung einbezieht.

Einstellungsmöglichkeiten Messmethoden
Mehrfeldmessung
Für eine ausgeglichene Belichtung misst die Kamera die gesamte Szene. In Vollautomatik und Kreativ-Automatik muss mit der Mehrfeldmessung gearbeitet werden, in anderen Modi ist sie wählbar. 
Selektivmessung
Die Selektivmessung erstreckt sich über ca. 9.4 % des zentralen Sucherbereichs.
Spotmessung
Die Messung konzentriert sich auf einen Bereich von nur 2.3 % des Suchfeldes.
Mittenbetonte Integralmessung
Der Schwerpunkt der Messung liegt im zentralen Bereich, aber das gesamte Bildfeld wird mit einbezogen.


Verschlusszeiten 110,00)


Die Verschlusszeiten reichen von schnellen 1/8000 Sekunden bis zu 30 Sekunden plus Langzeitbelichtung. Laut Canon hält der Verschluss bis zu150.000 Zyklen aus.

Verschlusszeiten
1/8000 bis 30 Sekunden und Langzeitbelichtung



Selbstauslöser (3,00)


Die 7D bietet zwei unkomplizierte Selbstauslöser Varianten, ohne fortgeschrittene Möglichkeiten wie Serienaufnahmen nach dem der Timer fertig ist. 

Einstellungsmöglichkeiten Selbstauslöser
x 10 Sekunden
In allen Aufnahmemodi verfügbar


x 2 Sekunden
Nicht verfügbar in Vollautomatik und Kreativ-Automatik


Beide Timer funktionieren mit dem Auslöser oder einer, zusätzlich erhältlichen, Fernbedienung wie z.B. die RC-1 und die RC-5. 





















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