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Einleitung
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01.Produktübersicht
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02.Farben
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03.Bildrauschen
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04.Auflösung
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05.Weissabgleich
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06.Beispielbilder
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07.Wiedergabe
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08.Ausstattung
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09.Bedienung
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10.Design & Handling
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11.Video Farben & Bildrauschen
Canon EOS 60D
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Bedienung
Ausstattung
- Sensor im APS-C Format hat 19 Megapixel (18,2 effektiv)
- Schwenk- und drehbares 3 Zoll LCD mit 1.004.000 Pixel ist sehr scharf und hell
- Mit Canon EF Mount Objektiven kompatibel
- Großes Akku hält lange
Sensor (3,00)
Die 60D hat einen APS-C CMOS-Sensor (22,3 × 14,9 mm), mit einer Gesamtpixelzahl von 19 MP und einer maximalen Auflösung von 5200 × 3492. Das ist der gleiche, den Canon in der EOS 550D und der 7D benutzt hat. Damit können Bilder mit 18 Megapixel aufgenommen werden, was eine maximale Auflösung von 5200 × 3462 darstellt. Full HD Videos können mit einer Auflösung von 1920 × 1080 und einer Bildrate von 30, 25 oder 24 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Die übrigen Pixel werden für die Bildstabilisation benutzt.
Dieser Sensor wird von einem Digic 4 Bildprozessor unterstützt. Hier hat die Canon EOS 7D, die der 60D sonst ziemlich ähnlich ist, einen klaren Vorteil: Die teurere Kamera hat zwei Bildprozessoren, womit sie die Bilder schneller erstellen und speichern kann.
Sucher (9,75)
Wie alle Spiegelreflexkameras hat auch die 60D einen optischen Sucher, der das exakte Bild anzeigt (d.h. man sieht genau das, was der Sensor später aufnimmt). Am unteren Rand der Anzeige ist einer kleiner Streifen mit Aufnahmeinformationen (Verschlusszeit, Blende, ISO usw.).
Beim Fotografieren wird die Sucheranzeige kurzzeitig schwarz, das liegt am Hochklappen des Spiegels um das Licht zum Sensor durchzulassen. Die 60D hat auch einen Live View Modus, der eine kleine Vorschau des aufgenommenen Fotos auf dem LCD anzeigt.
LCD (11,11)
Im Gegensatz zum Vorgängermodell, der 50D, hat die 60D einen dreh- und schwenkbaren, 3 Zoll großen LCD-Monitor mit 1.004.000 Pixel, mit einer scharfen, hellen und detaillierten Anzeige. Er lässt sich zur Seite schwenken und um 180 bzw. 90 Grad nach oben oder unten drehen. Das bedeutet, er kann nach vorne, nach hinten (für Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln) oder nach innen (zum Schutz des LCD) gedreht werden.


Es scheint eine sehr stabile Lösung zu sein, und wird wohl nicht so schnell kaputt gehen.
LCD-Panel
Die 60D hat auch ein zweites LCD auf der Oberseite der Kamera, in dem Aufnahmeinformationen angezeigt (Aufnahmemodus, Blende, Verschlusszeit, etc.) werden. Im Handbuch ist diesem Monitor eine ganze Seite gewidmet.
Blitz (6,00)
Die Kamera hat zwei Möglichkeiten für Blitze: Ein kleiner eingebauter, ausklappbarer Blitz, oder ein externer Blitz, der an dem aktiven Zubehörschuh angeschlossen werden kann. Der eingebaute Blitz wird im Automatikmodus, wenn nötig, automatisch aufgeklappt und kann auch mit der Blitztaste aktiviert werden. Für einfache Aufnahmen in nicht allzu dunklen Orten ist dieser Blitz vollkommen ausreichend, in dunkleren Umgebungen ist er aber ein bisschen schwach und leuchtet nicht mehr als ein paar Meter aus.
Die zweite Möglichkeit ist, einen Blitz am Blitzschuh anzuschließen. Im Gegensatz zu anderen Herstellern (ja, wir meinen Sony), hat Canon die 60D mit einem Standardschuh ausgestattet, der mit allen Blitzgeräten kompatibel ist. Bei Nutzung der Canon Speedlite EX-Blitzgeräte bekommt man ein paar Extra-Funktionen wie TTL-Messung und Blitzbelichtungskorrektur. Mit anderen Blitzgeräten kann nur die Sync-Zeit zwischen 1/30 und 1/250 einer Sekunde eingestellt werden.
Objektivfassung (10,50)
Alle Objektive von Canons EF-Serie sind mit der 60D kompatibel – das ist eine sehr große Auswahl (von Ultraweitwinkel- bis Ultra-Telezoomobjektiven). EF-S Objektive können ebenfalls an die 60D angeschlossen werden, manche Funktionen funktionieren dann aber nicht. Alle anderen Objektive haben einen Brennweitenfaktor von 1,6, das heißt, ein 24 mm, f1,4 EF Objektiv ist equivalent zu einem 38 mm Objektiv. Damit ist der Zoom bei Teleobjektiven größer und der Bildwinkel bei Weitwinkelobjektiven kleiner – und das ganz umsonst.
Die Objektive lassen sich einfach an- und abmontieren: Einfach die Objektivfreigabetaste neben dem Anschluss drücken und das Objektiv gegen den Uhrzeitersinn drehen, schon ist es ab. Um ein Objektiv anzubringen, müssen die weißen Punkte an beiden Geräten angepasst und das Objektiv dann im Uhrzeigersinn gedreht werden. Die 60D kann in zwei Kits gekauft werden: mit dem 18-135 mm Objektiv, das wir für unsere Tests benutzt haben, oder mit einem 18-35 mm Objektiv.
| Beispielfotos Zoomfaktor | ||
|---|---|---|
| 24,0 mm | 62,0 mm | 135,0 mm |
![]() |
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Akku (9,00)
Die 60D hat einen großen Akku, der im Kameragriff platziert ist und von unten eingeschoben wird. Laut Canon können mit einer Ladung 1600 Bilder ohne Blitz oder 1100 mit Blitz aufgenommen werde. Das ist sehr viel, scheint aber hinzukommen: Wir mussten den Akku erst nach mehreren Tagen intensiven Fotografierens wieder aufladen.
Der Akku kann nur im mitgelieferten Ladegerät aufgeladen werden.
Speicher (3,50)
Die 60D hat einen Speicherkartensteckplatz für SD, SDHC und die neueren SDXC Karten. Das ist einer der großen Unterschiede zwischen der 60D und der 7D, die nur auf CF-Karten speichert.
Anschlüsse (6,50)
Die Anschlüsse der 60D sind unter einer Plastikabdeckung auf der linken Seite des Gehäuses angebracht. Es gibt einen Mikrofon-, einen mini HDMI-, einen USB- und einen Fernbedienungs-Anschluss. Der USB-Anschluss fungiert auch als Videoausgang, das benötigte Kabel wird mitgeliefert. Das einzige, das fehlt, ist der externe Blitzauslöser (die 7D hat einen).
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