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Canon EOS 600D

Digitalkamera Test

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Beispielbilder
Canon EOS 600D
Seite 5

Weißabgleich

Der automatische Weißabgleich der Canon 600D funktioniert gut, der benutzerdefinierte Weißabgleich ist in manchen Bereichen relativ schlecht.

Weißabgleich (6,95)

Wie die meisten DSLR hat auch die 600D verschiedene Farbtemperaturen gut korrigiert. Die meisten Vergleichskameras in diesem Set haben zwar einen besseren Weißabgleich, aber die Automatik der 600D genügt bei verschiedenen Lichtbedingungen vollkommen. Das Gesamtergebnis wird vor allem von dem, in vielen Situationen, ungenauen und schlecht implementierten benutzerdefinierten Weißabgleich gedrückt.

Mehr zu unserem Testverfahren Weißabgleich

Automatischer Weißabgleich (10,15)

Der automatische Weißabgleich der Canon 600D hat den benutzerdefinierten Weißabgleich sowohl in weißem Leuchtstofflicht als auch im Tageslicht übertroffen, und hat generell einen niedrigeren Farbfehler. Bei Kunstlicht hat die 600D mit dem automatischen Weißabgleich allerdings ernsthafte Schwierigkeiten die richtige Farbtemperatur auszumachen. Das ist aber ein weit verbreitetes Problem – viele Kameras kommen mit Glühbirnenlicht schlecht zurecht.

Die 600D hat, in unserem im Labor simulierten Tageslicht, die Farben durchschnittlich um 92,5 Kelvin verfehlt. In Anbetracht dessen, dass der benutzerdefinierte Weißabgleich in weit ungenauere Farben produziert hat, ein beeindruckendes Ergebnis.

Glühlampenlicht ist für die meisten Digitalkameras im automatischen Weißabgleich eine kleine Katastrophe. Auch bei der 600D ist das der Fall, die Kamera produziert einen starken, warmen Farbton, der in einem Farbfehler von etwa 1816,15 Kelvin resultiert.

Unter Leuchtstofflampen hat der automatische Weißabgleich einen Farbfehler von durchschnittlich 123 Kelvin produziert. Auch hier hat die Kamera im benutzerdefinierten Weißabgleich, mit einem Farbfehler von etwa 211,5 Kelvin, schlechter abgeschnitten.

Manueller Weißabgleich (3,74)

Einen benutzerdefinierten Weißabgleich mit der Canon 600D durchzuführen ist ziemlich kompliziert – auf jeden Fall schwieriger als es sein sollte. Zuerst muss ein neutrales Objekt fotografiert werden und dieses Bild im Menü als Weiß zu identifizieren. Warum nicht mehrere Einstellungen für den Weißabgleich auf der Kamera gespeichert werden können, ist unverständlich – zumindest könnte hier die Liveview vereinfacht werden um den ganzen Prozess zu erleichtern.

Alle Vergleichskameras hier haben in diesem Test gut abgeschnitten, wobei die 600D das niedrigste Ergebnis hat. Das liegt allerdings am schlechten benutzerdefinierten Weißabgleich, der einfach nicht so gut ist wie er sein sollte.

Ergebnisvergleich Weißabgleich
4
6
8
12

Zusätzlich zum automatischen und benutzerdefinierten Weißabgleich bietet die 600D sechs Voreinstellungen: Tageslicht (5200K), Schatten (7000K), Wolkig (6000K), Kunstlicht (3200K), Leuchtstoff (4000K) und Blitz.

Arten Weißabgleich
Anzeige Betriebsart Farbtemperatur
Automatik N/A
Tageslicht 5200K
Schatten 7000K
Bewölkt 6000K
Kunstlicht 3200K
weißes Fluoreszenzlicht 4000K
Blitz N/A
Custom N/A

Neben dem benutzerdefinierten Weißabgleich bietet die 600D auch eine Weißabgleich-Bracketing und -Korrektur. Beim Bracketing nimmt die Kamera gleichzeitig drei Bilder mit unterschiedlicher Farbbalance auf. Wer die Farbtemperatur für seine Aufnahme kennt, kann diese mit der Weißabgleichkorrektur anpassen.

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