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Canon EOS 600D

Digitalkamera Test

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Vergleich Sony A55
Canon EOS 600D
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Fazit

Canon ist mit der EOS 600D auf Nummer Sicher gegangen. Warum auch nicht? Schon die 550D war eine sehr gut Kamera, und Canon wollte das einfach nicht durch zu viele Änderungen kaputt machen. Aber obwohl Canon immer noch einer der Topplayer für Einsteiger-DSLR ist, hat die 600D echte Konkurrenz bekommen.

Viel neues gibt es über die 600D nicht zu berichten. Die größte Neuheit ist das bewegliche LCD und die Möglichkeit kabellose Blitze von der Kamera aus zu steuern. Ob diese Funktionen und Features ihr Geld wert sind, muss jeder für sich entscheiden. Wer schon eine 500D oder 550D hat, den wird die 60D wahrscheinlich eher ansprechen. Für Einsteiger, die eine leichte DSLR haben wollen die gute Videos aufnimmt, ist die 600D eine gute Wahl. Es ist einfach sich mit ihr auseinanderzusetzen und auch die komplizierteren Funktionen zu lernen – nur das Objektiv sollte ausgetauscht werden.

Empfehlenswert ist die 600D auch wegen der Videoqualität, dem guten Handling, dem Zugriff auf die vielen EOS EF-Objektive und die Bildqualität. Es gibt nur kleine Probleme mit manchen Menüpunkten, dem langsamen Liveview-AF und dem 18-135 mm Kit-Objektiv – diese überwiegen die positiven Aspekte der 600D aber nicht.

Performance:
Insgesamt drei Kameras haben den gleichen APS-C Sensor mit 18 MP, also gab es keine großen Überraschungen bei der 600D. Sie produziert etwas weniger Bildrauschen in Fotos und Videos und hat einen etwas besseren Dynamikumfang. Bei Langzeitbelichtungen hat Canon die Farbgenauigkeit und das Bildrauschen verbessert, wahrscheinlich durch das Umleiten der Hitze weg vom Sensor um Störungen zu reduzieren.

Video-Performance:brought to you by CamcorderInfo.com
Die 600D nimmt Videos in 1080/30p auf und hat eine gute Bildschärfe und eine schöne Bewegungserfassung. Es gibt ein bisschen weniger Farbabweichungen als bei vergleichbaren Kameras, aber der Autofokus ist immer noch furchtbar langsam (sowohl bei Videoaufnahmen als auch in Liveview). Schlechtes Livebild-Autofokus finden wir an immer mehr Canon DSLR, interessanterweise haben Nikon und Sony inzwischen effektivere Dauer-AF für die Liveview.

Komponenten:
Mit Dutzenden von Objektiven in allen Preiskategorien, sind Canons EOS-Objektive für Anfänger wahrscheinlich das beste Objektivsystem. Es gibt viele sehr gute Objektive, leider gehört das 18-55 mm Objektiv, das wir für unsere Tests bekommen haben, nicht dazu.

Handling:
Es macht Spaß mit der 600D Fotos aufzunehmen, vor allem, weil sie so leicht ist, einen soliden Griff hat und reichlich Platz auf der linken Seite für die Hand. IM Vergleich mit Geräten wie der 60D fühlt sich das Gehäuse ein bisschen billig an. Aber der bewegliche LCD ist großartig, vor allem für Videoaufnahmen aus verschiedenen Winkeln.

Bedienung:
Das Layout der 600D ist gerade komplex genug um eine Herausforderung für Laien darzustellen, ohne einschüchternd zu wirken. Tasten sind gut beschriftet und platziert, Fotos mit einer Hand schießen ist überhaupt kein Problem. Das Menüdesign könnte etwas weniger verschachtelt sein (manche Funktionen sind viel zu schwer zu finden). Alles in allem bietet die 600D aber eine gute Mischung aus Benutzerfreundlichkeit und Feinsteuerung.

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