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Canon EOS 600D

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Canon EOS 600D
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Bildrauschen

Viel neues gibt es in der 600D nicht: Sie hat denselben 18 Megapixel Sensor wie die 7D, 60D und 550D – und auch die Performance ist auf der gleichen Höhe.

Bildrauschen (6,74)

Mit einer ISO-Erweiterung bis 12800 geht die 600D an die Grenzen ihres Sensors. Ohne die Rauschminderung einzuschalten, hat die Kamera einen Rauschlevel von etwas über 3 % bei ISO6400, was Bilder produziert die man nicht unbedingt behalten möchte. Bis zu ISO3200 sind die Bilder detaillierter und gut brauchbar.

Mehr zu unserem Testverfahren Bildrauschen

Die 600D hat drei Einstellungen zur Rauschminderung: Niedrig, Standard und Stark. Standard funktioniert am besten, weil sie bei niedrigen ISO-Einstellungen (bis ISO800) weniger und bei höheren mehr Rauschminderung anwendet. Insgesamt hält die Einstellung Standard das Bildrauschen auf einem guten Niveau, nur etwas über 2 % bei ISO6400. Mit der Einstellung Stark fällt das Bildrauschen auf 1,4 % bei ISO6400, allerdings auf Kosten von Details auf dem Bild.

Das Bildrauschen ist am deutlichsten in den roten und blauen Kanälen, Grün und Gelb sind weniger problematisch. Luma-Rasuchen ist bei niedrigen ISO-Empfindlichkeiten kaum wahrnehmbar, erst ab ISO800 wird es kritischer. Bei ISO-Einstellungen von 3200 und höher steigt das Bildrauschen steil nach oben, wenn die Rauschminderung nicht eingeschaltet wird.

Trotz des gleichen Sensors und des gleichen Prozessors ist die 600D besser als das Vorgängermodell, weil sie in allen ISO-Empfindlichkeiten weniger Bildrauschen produziert. Allerdings wurden beide Canon von allen Vergleichsmodellen übertroffen, die, ohne Rauschminderung, weniger Bildrauschen verursachen. Eine große Überraschung ist das nicht: Sowohl die 600D als auch die 550D haben kleinere Sensoren (um ca. 30 mm2 kleiner) aber mehr Pixel auf dem Sensor. Das ist ineffizient und die einzelnen Pixel haben weniger Licht um Störungen zu eliminieren.

Alle Kameras in dieser Vergleichsgruppe haben hier gut abgeschnitten, wobei die Samsung NX10 und die Sony A55V am besten sind. Canon hat mit der 600D eine etwas bessere Performance aus der gleichen Ausstattung wie bei der 550D heraus geholt, was das etwas bessere Ergebnis beweist.

Ergebnisvergleich Bildrauschen
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5
6
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10

Standardmäßig hat die Canon 600D eine ISO-Reichweite von 100 bis 6400. In der ISO-Erweiterung bietet sie aber auch eine Einstellung “H” die einem ISO12800 entspricht. Es gibt auch einen automatischen ISO, bei dem die ISO-Empfindlichkeit auf ein Maximum von 400, 600, 1600, 3200 oder 6400 eingestellt werden kann. Ein kleiner Hinweis: In der Tonwert Priorität sind ISO100 und ISO12800 nicht verfügbar.

Farbvergleich – Kameras
Canon EOS 600D

Canon EOS 600D

Canon EOS 550D

Canon EOS 550D

Nikon D5000

Nikon D5000

Samsung NX10

Samsung NX10

Sony Alpha SLT-A55

Sony Alpha SLT-A55

ISO Low
Canon EOS 600D Canon EOS 550D Nikon D5000 Samsung NX10 Sony Alpha SLT-A55
ISO 200
Canon EOS 600D Canon EOS 550D Nikon D5000 Samsung NX10 Sony Alpha SLT-A55
ISO 400
Canon EOS 600D Canon EOS 550D Nikon D5000 Samsung NX10 Sony Alpha SLT-A55
ISO 800
Canon EOS 600D Canon EOS 550D Nikon D5000 Samsung NX10 Sony Alpha SLT-A55
ISO 1600
Canon EOS 600D Canon EOS 550D Nikon D5000 Samsung NX10 Sony Alpha SLT-A55
ISO 3200
Canon EOS 600D Canon EOS 550D Nikon D5000 Samsung NX10 Sony Alpha SLT-A55
ISO 6400
Canon EOS 600D Canon EOS 550D Nikon D5000 Samsung NX10 Sony Alpha SLT-A55
ISO 12800
Canon EOS 600D Canon EOS 550D Nikon D5000 Samsung NX10 Sony Alpha SLT-A55

ANMERKUNG: Die oben abgebildeten Bilder werden nicht in Tests oder Bewertungen einbezogen. Sie sollen lediglich die Unterschiede zwischen den ISO-Einstellungen der einzelnen Kameras veranschaulichen.

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