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Canon EOS 600D

Digitalkamera Test

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Bedienung
Canon EOS 600D
Seite 8

Ausstattung

Eine gute Mischung zwischen der 60D (dreh- und schwenkbarer LCD) und den Vorgängermodellen (vor allem die Größe).

Sensor (3,00)

Die 600D hat einen 18 Megapxiel APS-C CMOS Sensor, der gleiche wie in der Canon 7D, 550D und 60D – und nach drei Kameras hat er nicht mehr viel zu bieten. Allerdings hat der Sensor die höchste Pixeldichte in dieser Vergleichsgruppe, und somit eine super Auflösung, aber auf Kosten rauschfreier Bilder.

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Ausschnittsfaktoren verschiedener Sensorgrößen

Mit 18 Megapixel lässt sich eine Menge anstellen. Wer seine Fotos auf DIN A4 oder kleiner drucken will, kann dies ohne Probleme tun – selbst wenn das Foto auf die Hälfte geschnitten wird, ist das Ergebnis noch passabel. Eine solche Flexibilität ist super, vor allem im Urlaub usw. Aber man sollte sich auf jeden Fall ein anderes Objektiv zulegen, das Kit-Objektiv ist nicht das schärfste.

Der optische Sucher der 600D hat ein Gesichtsfeld von etwa 95 %, ca. 0,85 %-iger Vergrößerung und einem Dioptriebereich von -3 bis +1m-1 (dpt). Es gibt auch andere Okulare mit Dioptriekorrektur, die als Extrazubehör erhältlich sind.

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Der optische Sucher der EOS 600D hat 95% Gesichtsfeld und eine 0,85-fache Vergrößerung

Die 600D hat den gleichen 3 Zoll großen dreh- und schwenkbaren LCD, mit 1040000 Bildpunkten wie die 60D. Bei direktem Sonnenlicht blendet der Bildschirm und man kann nicht viel erkennen, aber dafür gibt es ja den optischen Sucher.

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Der Bildschirm kann geöffnet und in fast jede Richtung gedreht werden.

Canon schafft es immer wieder bei seinen DSLR den Monitor mit Aufnahmeinformationen zu füllen, ohne ihn zu überladen. Es gibt Gitterlinien, die beim Einrahmen und gerade Halten helfen, und Histogramme, zur besseren Beurteilung von Belichtung und Farbtemperatur.

LCD-Panel

Die Möglichkeit den LCD zu drehen (er hat einen Betrachtungswinkel von 170 Grad) bietet die Flexibilität, die nötig ist um einfach Videos aus allen möglichen Winkeln aufnehmen zu können. Da DSLR von immer mehr Nutzern auch für Videoaufnahmen benutzt werden, werden die drehbaren LCDs wahrscheinlich nicht so schnell wieder verschwinden.

Der eingebaute Blitz der 600D (der gleiche wie beim Vorgängermodell) hat bei ISO100 eine Blitzreichweite von etwa 3,7 Metern. Bei mittleren bis hohen ISO-Empfindlichkeiten ist der Blitz, wie viele eingebaute Blitze, bei einem Aufnahmeabstand von 4 bis 6 Metern ein bisschen zu grell, was in verwaschenen Farben und abgedunkelten Hintergründen resultiert. Eine weitere Funktion der 600D, die bei der 60D eingeführt wurde, ist die Möglichkeit den Blitz mit einer Fernbedienung auszulösen sowie Stärke und Ausgewogenheit zwischen externem und eingebautem Blitz zu regulieren.

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Der aufklappbare Blitz der 600D hat eine Reichweite von bis zu 42 m (bei der höchsten ISO-Einstellung)

Der Blitz der 600D kann auf Automatik gestellt oder komplett ausgeschaltet werden. Die Blitzsynchronisationszeit kann zwischen 1/200 und 30 Sekunden eingestellt werden. Im Menü kann auch die Blitzmessmethode (Mehrfeld oder Integral) sowie Blitzbelichtungskorrektur mit ±2 Stufen eingestellt werden.

Mit dem EF-Mount ist die 600D mit allen Canon EF- oder EF-S Objektiven kompatibel. Momentan gibt es etwa 60 Objektive die an die 600D angebracht werden können. Das 18-135 mm Objektiv, das wir für die Tests benutzt haben, ist nicht das Beste. Deshalb sollte man auf das andere Kit (mit einem 18-55 mm Objektiv) zurückgreifen oder sich ein besseres Objektiv kaufen.

Beispielfotos Zoomfaktor
18,0 mm 34,0 mm 135,0 mm

Auch die Batterie der 600D, die LP-E8, ist die gleiche wie beim Vorgängermodell. Eigentlich gibt es nur wenig was den Kauf der 600D rechtfertigt, wenn man eine funktionierende 550D zu Hause hat, wer es trotzdem tun will, der hat wenigstens einen Ersatzakku.

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Die 600D hat den gleichen Akku wie die 550D – mit dem sich etwa 500 Fotos aufnehmen lassen

Speicherkarten (SD/SDHC/SDXC) werden in den Steckplatz auf der rechten Seite der 600D eingesteckt und können so leicht ausgewechselt werden, selbst wenn die 600D auf einem Stativ festgemacht ist.

An Anschlüssen bietet die 600D einen HDMI-Mini-Anschluss und eine kombinierte USB/AV-Buchse, beides hinter Gummiklappen auf der linken Seite der Kamera zu finden. Es gibt auch einen Fernauslöser- und einen Mikrofoneingang. Auf der rechten Seite ist, wie oben erwähnt, der Speicherkartensteckplatz, der hinter einer Schiebeplatte aus Hartgummi zu finden ist – genauso wie bei der 550D.

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Die 600D hat einen Mikrofonanschluss und eine Fernbedienungsbuchse

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Unter der zweiten Klappe sind USB/AV- und HDMI-Anschlüsse

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