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Einleitung
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01.Produktübersicht
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02.Farben
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03.Bildrauschen
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04.Auflösung
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05.Weißabgleich
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06.Beispielbilder
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07.Wiedergabe
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08.Ausstattung
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09.Bedienung
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10.Design & Handling
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11.Video Farben & Bildrauschen
Canon EOS 500D
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Video Bewegungserfassung & BildschärfeWeiter: Seite 14
Videofunktionen
Video Lowlight Verhalten
• Minimale Beleuchtungsstärke ist sehr schlecht, sowohl mit 20p als auch mit 30p
• Lowlight-Farbwiedergabe war gut, die Farben sehen lebendig und stark aus.
• Bildrauschen im Lowlight ist besser als beim Durchschnittscamcorder, aber schlechter als bei der Nikon D5000
| Umfassende Videotests und Analysen zur Verfügung gestellt von Andrea Soares |
Video: Minimale Beleuchtungsstärke (0,55)
Mit der minimalen Beleuchtungsstärke hat die 500D so ihre Schwierigkeiten und die Ergebnisse waren ganz und gar nicht gut. Die Kamera benötigte 26 Lux Belichtung um die 50 IRE auf unserem Waveform Monitor zu erreichen. Das ist mehr als doppelt so viel wie die Nikon D5000 benötigte (11 Lux) bedeutend schlechter als alle Durschnittscamcorder. Zu berücksichtigen ist natürlich, dass alle Tests der 500D mit dem Kit-Objektiv gemacht wurden, das eine Blendenöffnung von nur f/3,5 hat. Ein schnelleres Objektiv mit einer größeren Blendeneinstellung wird wahrscheinlich ein besseres Ergebnis produzieren. Mehr zu CamcorderInfos Testverfahren Minimale Beleuchtungsstärke
| Video: Erforderliche Mindestbeleuchtung * |
|
| * je geringer der benötigte Lux-Wert, desto besser das Bild |
| Video: Minimale Beleuchtungsstärke | ||||
| Betriebsart | Canon EOS-500D | Nikon D5000 | Canon HF S100 | Sanyo VPC-HD2000 |
| Auto | 26 Lux (20p) 26 Lux (30p) |
11 Lux (24p) | 16 Lux (60i) 6 Lux (24p) |
9 Lux (60p) |
Die schlechte Performance der 500D ist aus mehreren Gründen ein
Schock.
Erstens hat die Kamera einen großen CMOS-Sensor, der viel
größer ist
als die eines normalen Camcorders. Normalerweise bedeutet ein
großer
Sensor auch eine bessere minimale Beleuchtungsstärke, aber das war
bei der 500D offensichtlich nicht der Fall. Wir hatten auch wegen der
langsamen Bildfrequenz ein besseres Ergebnis erwartet.
Interessanterweise gibt es aber keinen Unterschied zwischen der Full-HD
Aufnahme bei 20p und der 720/30p Aufnahme. Das deutet darauf hin, dass
Canon die 500D darauf programmiert hat, das Schwachlicht ab ca. 26 Lux
nicht weiter zu verstärkten. Da ISO, Blende und Verschlusszeit im
Videomodus alle automatisch eingestellt werden, gibt es auch keinen
Spielraum für eine bessere Belichtungseinstellung – aber ein
einfacher Belichtungsabgleich kann durchgeführt werden (darauf
gehen wir im Abschnitt Manuelle Bedienung ein).
Wie die Vergleichsfotos in den nächsten Abschnitten zeigen, hat die Nikon D5000 durchweg ein helleres Bild produziert als die 500D. Es ist keine Überraschung, dass die D5000 auch eine bessere minimale Beleuchtungsstärke hat.
Video: Lowlight-Farbwiedergabe (9,57)
In unserem Lowlight-Test hat die 500D einen Farbfehler von 3,06 und
einen Sättigungslevel von 104,9 % gemessen. Das sind ziemlich gute
Zahlen und die Farbgenauigkeit ist hier sogar besser als im Test bei
guter Beleuchtung. Die Canon 500D hat auch im Schwachlicht ein dunkles
Bild aufgenommen, aber die Farben sehen stark und lebendig aus. Genauso
wie beim Test bei gutem Licht, hat die Kamera auch im Lowlight
Schwierigkeiten mit dem dunkelsten Teil der Farbtafel (die schwarzen
Ecken der Grauskala). Mehr zu CamcorderInfos Testverfahren Lowlight-Farbwiedergabe
| Lowlight-Farbgenauigkeit | |
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| Farbtestgrafik (oben), Fehlerchart (rechts) | |
| Bei schlechter Beleuchtung hatte die Canon EOS-500D in unserem Farbwiedergabe-Test einen Fehlerwert von 3,06 und eine Sättigung von 104,9 %. (Die Grafik auf der rechten Seite zeigt die inkorrekte Farbwiedergabe. Die Richtung und Länge der Linien weisen darauf hin, wie die Kamera die einzelnen Farben verarbeitet). | |
Auch bei schlechter Beleuchtung hat die 500D Probleme mit Rot, wie der Fehlerchart oben zeigt. Insgesamt hat die Kamera die Farben bei schlechtem Licht gut wiedergegeben und ein besseres Ergebnis als die Nikon D5000 und die Canon HF S100 erzielt. Die Sanyo VPC-HD2000 hat ebenfalls lebendige Farben produziert und ein etwas besseres Ergebnis.
| Video: Vergleich Lowlight-Farbwiedergabe | |
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| Canon EOS-500D | Nikon D5000 |
|
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| Canon HF S100 | Sanyo VPC-HD2000 |
Betrachtet man die Bilder oben, fällt das viel dunklere Bild der Canon 500D sofort ins Auge.
Im Vergleich dazu ist die Aufnahme der Nikon D5000 so hell, dass die
Farben verwaschen erscheinen und dem Bild fehlt Kontrast. Die Canon
500D ist das genaue Gegenteil. Die Farben sind stark und das Bild sehr
kontrastreich und vielleicht etwas zu dunkel. Ob einem die D5000 oder
die 500D besser gefällt ist reine Geschmackssache.
| Video: Ergebnisvergleich Lowlight-Farbwiedergabe |
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Video: Lowlight Bildrauschen (10,16)
In unserem Schwachlichttest hat die 500D 1,08 % durchschnittliches
Bildrauschen erzielt. Dieses Ergebnis ist besser als das Bildrauschen
das wir bei normalen HD-Kameras messen, aber schlechter als die Nikon
D5000. Das ist vereinbar mit dem Bildrauschen der 500D in guter
Beleuchtung, das ebenfalls höher war als das der Nikon D5000. Mehr zu CamcorderInfos Testverfahren Lowlight-Bildrauschen
| Video: Bildrauschen bei 60 lux Auto | |||
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Canon EOS-500D 100% Crop |
Nikon D5000 100% Crop |
Canon HF S100 100% Crop |
Sanyo VPC-HD2000 100% Crop |
Beachtenswert ist, wie gut die Canon die Schärfe im Lowlight beibehalten hat. Die allgemeine Helligkeit des Bildes ist der, der Canon HF S100 sehr ähnlich. Die Nikon D5000 ist viel heller hat aber, wegen der Höchstauflösung von 1280 x 720, nicht annähernd die gute Bildschärfe der 500D. Die Sanyo VPC-HD2000 hat ebenfalls sehr lebendige Farben, aber das Bild ist nicht so scharf wie das der 500D, sieht etwas verschwommen aus und hat Verfärbungen.
| Video: Ergebnisvergleich Lowlight Bildrauschen |
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